Wie doof kann man eigentlich sein

Freitag, 27. Juni 2008

Pressefreiheit

Hier findet sich ein sehr schönes Beispiel dafür, was passieren kann wenn ein Unternehmen versucht, durch Drohgebärden die Berichterstattung zu seinen Gunsten zu beeinflussen - der Schuß ging dann wohl nach hinten los.

Via Public Affairs

Freitag, 23. Mai 2008

Komisches Volk...

Am Mittwoch Morgen um 9:59 klingelte auf einmal mein Mobiltelefon. Ich war gerade mit dem Auto unterwegs, da es aber im Augenblick immer dringend sein kann habe ich sofort angehalten und zurückgerufen.

Es war aber nichts dringendes, sondern - haltet Euch fest - der lustige Autohändler, der damals meinen Honda nicht haben wollte, nachdem er erst nach dem Telefonat unbedingt noch am gleichen Abend zur Besichtigung kommen wollte obwohl er sich noch irgendwo in Bayern befand. Jetzt, gut 8 Monate später, ruft der *zensiert* doch tatsächlich nochmal an und fragt ob das Auto noch zu haben sei.

Ein weiteres Beispiel dafür, daß die menschliche Dummheit auf jeden Fall unendlich ist (der Depp hätte das Auto seinerzeit so gut wie umsonst haben können, es ging mir nur darum es loszuwerden...) - aber auch wieder schön, daß Blödheit ihre Träger mitunter ganz wunderbar von alleine straft.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Typisch Frau...

Quatscht mich da heute doch glatt in der Haushaltswarenabteilung eine Dame mittleren Alters an und fragt: "Entschuldigung, haben Sie denn hier auch Thermometer?"
Darauf ich: "Ja, das frage ich mich auch schon die ganze Zeit. Aber es tut mir furchtbar leid, ich arbeite nicht hier."
"Oh, ich dachte nur... wegen des..." - deutet auf mein Polo-Shirt, welches auf der Rückseite unser! Firmenlogo (nicht etwa das des gerade besuchten Supermarktes) sowie "Advanced Business Development - World Tour 2001-2006, gefolgt von der Liste der in dieser Zeitspanne entwickelten Produkte ziert... tss... wer Lesen kann ist eben immer klar im Vorteil.

Natürlich hatte ich nicht nach Thermometern gesucht, sondern wollte nur zwei banale Eimer - einmal 5l und einmal 10l - und eine Tischdecke für draußen besorgen, was mir auch in hervorragend kurzer Zeit und ohne Probleme gelang.

Sonntag, 4. Mai 2008

Jeden Tag steht ein Dummer auf?

Eieiei - auf einer bekannten Internetauktionsplattform verkauft ein EDV-Händler ein Tenori-On für schlappe 1390,- Euronen.

OK - das Teil ist noch nirgends in D lieferbar, aber ich finde das ja reichlich unverschämt, zum vom einschlägigen Musikalienfachhandel bereits angekündigten Straßenpreis 500 Euro Aufschlag zu verlangen, nur damit man das Teil vielleicht zwei, drei Wochen vor der offiziellen Auslieferung in der Hand hat - für das Geld kann ich nämlich auch selbt nach England fliegen und mir dort eins kaufen...

Samstag, 3. Mai 2008

Ihr glaubt gar nicht...

... was für eine Riesensauerei die Kaffeemaschine in der Küche anrichten kann, wenn sie ohne Kanne ihren Dienst verrichtet. Das kommt davon, wenn man unfreiwillig am Samstag zu solch unmenschlichen Zeiten aufstehen muß *grummel*...

Noch schlimmer ist aber beinahe, daß ich jetzt nochmal 10 Minuten auf meinen Kaffee warten muß :-(

Montag, 7. April 2008

Der Telekom-Prozess...

... ist in meinen Augen eine Farce. Da zocken die Leute an der Börse, und wenn sie (meiner Meinung nach ohnehin absehbaren) Verlust einfahren, dann wird eben mal die AG verklagt. Na fein, dann können wir ja die Börsen gleich zumachen, oder?

Dienstag, 25. März 2008

Nur noch...

... 6 Tage.

Freitag, 21. März 2008

Noch 10 Tage

Der Countdown läuft - Dir bleiben nur noch 10 (in Worten: zehn) Tage Zeit das einzig Richtige zu tun, ansonsten wirst Du gewaltigen Ärger bekommen.

Stirb langsam...

... ausgerechnet über Ostern zu zeigen hat irgendwie schon etwas SATanisches, oder? Früher wäre der Programmverantwortliche dafür vermutlich ans Kreuz genagelt worden...

Mittwoch, 19. März 2008

Parkhaus mal wieder

Der Meister hat heute nach dem Zahnarztbesuch noch ordentlich Zeit in der Stadt vertrödelt, wie man das im Urlaub eben ganz gerne mal macht.

Allerdings hätte ich um das Parkhaus besser einen großen Bogen gemacht. Als ich nämlich die 4,50 Euro (Raubritter sind das, jawohl!) am Automaten bezahlen will frißt dieser mein erstes 2-Euro-Stück, und auf dem Display erscheint "Ticket wieder einschieben".

Moooooment - das Ticket steckt noch im Automaten, was soll der Mist? Also rüber zum Schalter, der - selbstverständlich, wir sind ja in der Dienstleistungswüste Bimbesrepublik - nicht besetzt ist. Man kann aber einen Knopf betätigen und darauf hoffen, daß einem am anderen Ende der Leitung irgendwann auch mal ein Bediensteter dieses dämlichen Ladens antwortet... allein das brauchte ungefähr 25 Versuche. Ich trög also mein Anliegen vor: "Der Automat hat einfach mein 2-Euro-Stück gefressen und dann Ticket wieder einschieben angezeigt - das war aber noch drin. Was machen wir denn jetzt?"

Ich warte... keine Antwort. Also geht das Spiel mit dem Knopf und dem Hoffen auf Antwort von vorne los. So langsam werde ich sauer - man klaut mir hier nicht nur Zeit, sondern die wertvollste Zeit die ich habe - Urlaubszeit.

"Sie müssen das Ticket nochmal eingeben und den Rest bezahlen!", brüllte es dann plötzlich aus der Sprechanlage, "Sie haben nämlich abbrechen gedrückt.

Ich will noch protestieren, denn nichts dergleichen habe ich getan - Frau gnädige, standen Sie etwa in unsichtbarem Aggregatzustand (frage mich jetzt allerdings auch wieder, wie das bei einem solchen Organ überhaupt gehen soll) hinter mir und haben gesehen wie ich heimtückisch auf abbrechen gedrückt habe, nur um Ihnen das Leben schwer zu machen oder wie? Oder haben Sie das etwa auf Video, mit ihrer tollen Überwachungskamera aufgenommen, und mußten erst das Band zurücklaufen lassen um zu sehen, was ich Trottel da wohl falsch gemacht habe (das würde zumindest die unerträglich lange Wartezeit erklären)? Wie dem auch sei, mein Protest stieß erneut auf taube Ohren (respektive eine bereits wieder ausgeschaltete Gegensprechanlage - wahrscheinlich heißen die Dinger so, weil sie die effizienteste Waffe des Planeten gegen das Sprechen sind).

Immerhin funktioniert die vorgeschlagene "Methode" - ich schob das Ticket erneut in den Schlitz, und die Maschine wollte tatsächlich nur noch die restlichen 2,50 Euro von mir. Nicht jedoch, ohne nach Einwurf des nächsten 2-Euro-Stückes das gleiche Theater nochmal abzuziehen (es versteht sich von selbst, daß ich auch diesmal NICHT abbrechen gedrückt hatte). Also nochmal das rein-raus-Spiel, und ich kann die verbleibenden 50 Cent zahlen und mich endlich auf den Weg machen.

Ich glaube, nächstes Mal werde ich mich einfach irgendwohin stellen, nur nicht mehr ins Parkhaus. Derartige Unfreundlichkeit unterstütze ich nicht.

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