Wie doof kann man eigentlich sein? Ich meine - abgesehen davon, daß diese ganze Emissionshandels-Kiste in meinen Augen sowieso vollkommen schwachsinnig ist, wir haben nun mal keine zweite Welt im Kofferaum - welcher Trottel fällt denn in diesen aqufgeklärten Zeiten auf Phising-Mails herein? Ich würde ja sagen, die sollen alle nach Hause gehen (wenn das meine Angestellten wären)...
virtualmono - 4. Feb, 00:22
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... irgendwie schämen in einem Land zu leben, wo sie es immer noch nicht begriffen haben, daß der CCC eindeutig zu den Guten gehört - aber
das ist wirklich der Klopper des Tages!
virtualmono - 2. Feb, 13:41
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Der größte Vorteil an meinem mittlerweile in die vierte Woche gegangenen Experiment, anstelle des Autos mal wieder die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen ist zweifellos die Tatsache, daß ich dabei endlich einmal wieder zum Lesen komme und pro Woche bequem nebenbei 1-2 Bücher schaffe.
Der größte Nachteil indes ist die simple Tatsache, daß ich auf das Erreichen des jeweiligen Anschlusses angewiesen bin, wenn ich einigermaßen pünktlich irgendwo sein sollte. Während alles wunderbar funktioniert, solange die benutzten Busse und Züge planmäßig fahren, so führt unter Umständen bereits eine fünfminütige Verspätung eines Busses dazu, daß ich mir anschließend am Bahnhof erst einmal eine halbe Stunde lang die Beine in den Bauch stehen (oder alternativ - wie gestern - ein verspätetes, da bereits um 22:15 stattfindendes Abendmahl einverleiben) kann... natürlich war die Bahn, deren Rücklichter ich gerade noch so gesehen habe ausgerechnet diejenige, die mich zum letzten ins Heimatdörfchen fahrenden Bus hätte bringen können, sodaß mir dann auch noch ein 2km-Fußmarsch im Schneesturm vom Bahnhof nach Hause beschert wurde und ich schließlich um 23:30 endlich zuhause war.
Heute früh dann die andere Variante: Der Bus kommt morgens trotz heftig verschneiter Straßen pünktlich, aber die Bahn hat dann zehn Minuten Verspätung - daher ist der Anschlußzug weg... ich frage mich, ob das wirklich nicht besser geht.
Finanziell nimmt sich das alles nichts - die Wochen- oder Monatskarte kostet mich in etwa das gleiche wie das Benzin, das ich mit dem Auto verbrauche (gut - wenn man Versicherung, Steuer, Verschleiß mitrechnet, dann ist das Auto natürlich teurer). So bleibe ich also hin- und hergerissen, aber auf Dauer werde ich wahrscheinlich so doch nicht zum überzeugten Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs.
virtualmono - 29. Jan, 00:29
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... der Schlüpfer-Koalition (danke, Herr B.), um unter dem Deckmäntelchen des Jugendschutzes eine
weit umfangreichere Zensurinfrastruktur als seinerzeit von Zensursulas Plänen benötigt im Internet zu erzwingen werden immer absurder - kann sich nicht bitte endlich jemand erbarmen und den Haufen auf den Mond schießen? Da oben können sie dann zensieren soviel sie wollen und gehen denkenden Menschen nicht länger mit ihrer Unfähigkeit auf die Nerven...
Update:
Natürlich war das alles wieder nur ein großes Mißverständnis - niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.
virtualmono - 27. Jan, 00:34
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Diesmal findet das Klassentreffen in einem großen Haus statt, in dem ich offenbar im Erdgeschoß einquartiert bin - jedenfalls bin ich der Gastgeber, da ich den Ankömmlingen jeweils die Tür öffne. Allerdings sind auch diverse Personen anwesend, die eigentlich nicht in die Runde gehören - handelt es sich wirklich um ein Klassentreffen, oder ist es einfach eine Party wegen wasauchimmer?
Lustiges Detail am Rande: der Kollege aus der Buchhaltung wohnt anscheinend ebenfalls hier - das war mir bislang nie aufgefallen - aber ganz oben. Er kommt zwischendurch vorbei und fragt nach Tintenpatronen für seinen Drucker... WTF!
Ein anderer, der ebenfalls nicht dazugehört (wenn wir immer noch vom Klassentreffen ausgehen), aber offenbar hier zu Besuch ist gibt bereitwillig den Grillmeister, kritisch beäugt von der versammelten Truppe. Mehr und mehr Leute treffen ein und werden herzlich begrüßt.
Die Schlafzimmer reichen anscheinend nicht für alle, da ich später mit B. darüber diskutiere, wie herum wir uns am besten hinlegen, um möglichst bequem die Nacht zu überstehen, da wir uns das Bett teilen müssen. Mir fällt ein, daß ich ja noch die Tintenpatronen hochbringen wollte, also stehe ich noch einmal auf und erklimme die Treppe zum obersten Stockwerk. Als ich mich gerade wieder hinlege klingelt der Wekcher, den ich wieder einmal zum Wochenende nicht deaktiviert habe (weil ich gestern gearbeitet habe), und ich wache auf.
Der Herr Blödbabbler
hatte übrigens auch einen Traum - allerdings einen nicht ganz so schönen.
virtualmono - 25. Jan, 00:15
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Jedes Mal, wenn ich mit dem Tod eines Menschen konfrontiert werde stehe ich fassungslos davor, auf einmal wieder der Vergänglichkeit allen Seins bewuß, erst einmal sprachlos, blockiert. Dabei spielt es keine Rolle, wie oft ich das schon durchlebt habe. Vielleicht war es einfach zu früh beim ersten Mal.
Die Unbeschwertheit mit der man als Kind allem gegenübersteht geht mit dem ersten Verlust eines geliebten Menschen unweigerlich verloren. Und obgleich wir ja nun weiß Gott noch nicht in einem Alter sind, wo man quasi jeden Tag mit dem Ableben rechnen muß, so gibt es doch genug Beispiele in der Vergangenheit, daß es ganz schnell gehen kann und es sogar weitaus jüngere Freunde und Familienmitglieder schon urplötzlich dahingerafft hat. Vielleicht wäre es also tatsächlich an der Zeit, sich bereits jetzt gelegentlich Gedanken zu machen, wie man denen, die einen irgendwann überleben werden und zwangsläufig das hinterlassene Chaos ordnen müssen die Sache nicht unnötig schwer macht. Den Nachlaß möglichst übersichtlich und zugänglich gestalten, auch für dessen gerechte Verteilung bereits jetzt Sorge tragen, denn letztendlich kann man ja nie wissen, wann es letztendlich soweit sein wird daß man gehen muß. Ja, auch bereits die Regieanweisungen für das eigene Begräbnis sollten fixiert werden, damit die Nachwelt damit nicht ob der Plötzlichkeit des Ereignisses am Ende völlig überfordert ist, denn es ist schon irgendwie eine absurde Vorstellung, daß man am Ende beispielsweise mit der Auswahl der Musik bei der Trauerfeier selbst so ganz und gar nicht einverstanden ist, aber man kann ja nichts mehr dagegen sagen, man ist ja tot und nimmt das Ereignis bestenfalls aus einer anderen Dimension wahr.
Auf der anderen Seite will man es natürlich nicht wirklich wahrhaben, verdrängt den Gedanken an das theoretisch jederzeit mögliche eigene Ableben so gut es geht, denn sonst würde man ja vermutlich irgendwann durchdrehen, keinen Sinn mehr im Leben sehen, wenn es denn sowieso enden muß... aber diese Einstellung zur eigenen Vergänglichkeit ändert sich im Laufe des Lebens wohl, je älter man wird, je wahrscheinlicher der eigene Tod wird, je näher ein möglicher sogenannter natürlicher Tod rückt, desto gelassener steht man dem Unausweichlichen wohl gegenüber - und einer ganzen Menge anderer Dinge auch, aber das ist schon wieder ein Thema für sich.
Wenn der Tod schon für uns alle unausweichlich ist, sollten wir dann nicht wenigstens im Leben Achtung voreinander bewahren und uns nicht permanent gegenseitig das Leben schwer machen? Ist es nicht auch ohne gegenseitiges Niedermachen, welcher Art auch immer, schon kompliziert genug? Kann man nicht einfach auch mal den Anderen einfach annehmen wie er ist - denn ändern wird er sich sowieso nicht? Warum ist es so schwer, Klartext zu reden, warum ergehen sich manche Menschen in Andeutungen Dir selbst gegenüber, während sie hinter Deinem Rücken hemmungslos über Dich herziehen? Warum wird Dein Einsatz nicht gewürdigt, sondern als selbstverständlich hingenommen und lediglich wahrgenommen, wenn Du mal nicht auf Knopfdruck "funktionierst"? Warum haftet vielen Freundschaften und Beziehungen so etwas "funktionales" an? Ist überhaupt irgendein Mensch in der Lage, einen Anderen wirklich ganz zu sehen, oder sind da immer nur die Teile sichtbar, die aus seiner Sicht - sei es bewußt oder unbewußt - einen Vorteil darstellen? Wieso funktioniert unsere Gesellschaft nicht mehr? Sind wir alle so übersättigt, ständig auf der Suche nach dem "besonderen Kick", daß die Menschlichkeit dabei zwangsläufig auf der Strecke bleiben muß? Woher kommt die verzerrte Wahrnehmung der Realität, die viele an den Tag legen? Ist es nur die zunehmnde Volksverdummung durch das Fernsehen? Ich weiß es nicht.
Unerer Regierung kommt das natürlich alles sehr gelegen - Solidarität beim Fußvolk ist nicht erwünscht, liefe sie doch dem straffen Kurs des zunehmenden Sozialabbaus zuwider, ja könnte gar in einer Revolution gipfeln - aber keine Angst, dazu geht es uns natürlich immer noch viel zu gut. Zumindest oberflächlich betrachtet.
virtualmono - 24. Jan, 00:30
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Wem das geniale Tenori-On bislang zu teuer war, der kann jetzt mit dem
Tenori_on Orange etwa ein Drittel des Kaufpreises einsparen. Die Funktionalität ist identisch, gespart wird lediglich am Material (der Unterschied ist in etwa wie bei Apple zwischen den weißen MacBooks und dem Pro): Anstelle des Aluminium-Rahmens gibt es Kunststoff, und die auf der Rückseite zur Unterhaltung des Publikums duplizierten LEDs des "Tenori-On 1.0" wurden eingespart, sind also nur auf der Seite des Musizierenden sichtbar - dafür aber in Orange, was ja auch ganz nett ist.
virtualmono - 24. Jan, 00:25
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... von der Leyen hat manchmal
richtig witzige Ideen - irgendwie erinnert das doch alles mittlerweile sehr an den legendären Asterix-Band mit dem "Haus, das Verrückte macht"...
virtualmono - 21. Jan, 00:40
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