Dienstag, 13. Januar 2009

Danke, liebe Bimbesregierung...

... daß ich als kinderloser, privat krankenversicherter, von Ihnen sogenannter "Besserverdiener", der aber nicht besser genug verdient um sich in diesem Jahr noch einen Neuwagen anzuschaffen bei Ihrem tollen Konjunkturpaket wieder einmal der Angeschissene bin, bei dem nichts - nada- niente von alledem ankommt, sondern der letztendlich wieder einmal der Depp sein wird, der diesen ganzen Schwachsinn mitfinanzieren muß. Aber das war ja sowieso zu erwarten.

P.S.: Brauchen Kinder unter 6 bzw. über 13 Jahren eigentlich keine Unterstützung? Wessen Geistes Kind ist dieser Geniestreich im Paketchen denn? Meinjanur, damit ich weiß wen ich am Sonntag ganz bestimmt nicht wähle...

Aus der Abteilung "Jammern auf hohem Niveau"

Samstag, 3. Januar 2009

Leseempfehlung zum Jahresbeginn

Bei Don Alphonso gibt es einen wundervollen Beitrag zum Thema Spiessertum, neues...

Freitag, 2. Januar 2009

Irgendwie witzig...

... daß es ausgerechnet MS schafft, neun Jahre nach der (IMO damals völlig überflüssigen) Y2K-Panik einen echt schweinekomischen Kalender-Bug in sein Spielzeug einzubauen *hihi*.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Globale Erwärmung?

Fünf Minuten Lüften -> acht Grad Temperatursturz im Wohnzimmer, also erzählt mir nichts von globaler Erwärmung!

Gute Nacht.

Einer geht noch

Da ich momentan wieder mal ausgezeichnet (=kaum) schlafen kann - wahrscheinlich sind die Hormone mal wieder am Tanzen, Herr Morbus Basedow läßt grüßen, ich sollte das schleunigst mal wieder kontrollieren lassen - habe ich Euch zum Jahresabschluß mal etwas ausschließlich mit dem TenoriOn gestrickt.
Das Ding heißt "Randomly Wild", weil - wer hätte das gedacht - hier auch zwei Spuren im Random-Modus dabei sind, die den Anfang und das Ende herrlich chaotisch-polyrhythmisch gestalten (das Piano ist allerdings im Solo-Modus dazugespielt, der aber ebenfalls lustige rhythmische Muster erzeugt, wenn man nur willenlos genug "herumdrückt"). Viel Spaß damit.









P.S.: Der "Königsweg" ist dann wahrscheinlich, die internen Effekte abzuschalten (das Reverb ist eben kein Space Designer und klingt auch dementsprechend...) und die einzelnen Spuren Stück für Stück in Logic zu importieren und in Apple-Loops zu konvertieren, um dort dann in aller Ruhe am Arrangement zu feilen und chirurgische Feinarbeit am Mix vorzunehmen - aber ich finde, daß es auch "pur" schon gar nicht mal so schlecht klingt, für so einen typischen "Schnellschuß".

Das wars dann...

Vorhin, auf dem Weg in die Tiefgarage nach dem letzten Arbeitstag des Jahres war ich mit J. völlig einer Meinung: Das wirkliche Highlight in diesem Jahr war der Urlaub im Juni, danach kam irgendwie nichts mehr nach.

Da die Zeit für den obligatorischen Jahresrückblick drängt gibt es faulerweise auch von mir den ausgefüllten Fragebogen, der seit einiger Zeit hier herumgereicht wird:

Vorherrschendes Gefühl für 2009?
Alles wird sich ändern...

2008 zum ersten Mal getan?
Vista (auf der BüroDOSe) an meine Bedürfnisse angepaßt (und ja, dann kann man sogar sehr gut einigermaßen damit leben).

2008 nach langer Zeit wieder getan?
Hmm... geraucht :-/ Und Richtung Norden gefahren :-)

2008 leider gar nicht getan?
Saunabesuch.

Wort des Jahres?
Latenzwärmespeicher.

Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch :-/

Stadt des Jahres?
Lüneburg.

Alkoholexzesse?
Nein.

Davon gekotzt?
Aus dem Alter bin ich lange raus...

Haare länger oder kürzer?
Länger. Aber auch das wird sich ändern...

Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Die Augen funktionieren immer noch blendend - 18 Stunden Bildschirmarbeit pro Tag sind eben ein hervorragendes Training...

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Aber weniger dafür bekommen *grummel*.

Höchste Handyrechnung?
Auf jeden Fall unter 25 €.

Krankenhausbesuche?
Keine.

Verliebt?
Eher entliebt...

Getränk des Jahres?
Tomatensaft.

Essen des Jahres?
Spargel.

Most called persons?
Gute Frage... eher wenig telefoniert in diesem Jahr.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Motorradfahren.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Arbeit.

Song des Jahres?
Little Boots - Stuck On Repeat.

CD des Jahres?
Elbow - The Seldom Seen Kid.

Buch des Jahres?
Heinz Strunk - Fleisch ist mein Gemüse.

Film des Jahres?
Ich war dieses Jar nicht ein Mal im Kino...

Konzert des Jahres?
Sheik Yerbouti (Special Guest: Napoleon Murphy Brock) im Colos-Saal.

TV-Serie des Jahres?
Malcolm mittendrin.

Erkenntnis des Jahres?
Wenn Du willst, daß etwas richtig gemacht wird: Mach es selbst.

Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
Die Magen-Darm-Grippe im Januar, das Wetter in der zweiten Jahreshälfte (gab es da auch noch etwas anderes als Regen?) und den Schnee am 3. Dezember.

Nachbar des Jahres?
Dieser Preis geht erneut an Familie K. - fürs Haushüten und alles Andere...

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Die Geburtstagsparty in den Sommer zu verlegen.

Schlimmstes Ereignis?
Zwei Todesfälle.

Schönstes Ereignis?
Urlaub.

2008 war mit einem Wort?
Furchtbar.

... aber es kann nur besser werden, ungerade Jahre sind sowieso immer besser (ich muß das wissen, schließlich wurde ich in einem ungeraden Jahr geboren).

Allen einen "Guten Rutsch".

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Dazu sind sie ja da

"Dazu sind sie ja schließlich da, die Feiertage", denke ich beim Aufwachen so bei mir, als ich feststelle, daß es tatsächlich schon beinahe ein Uhr ist. Eine gute Zeit, um an einem Feiertag aufzustehen.

Gestern Abend (oder vielmehr schon zum Nachmittag, bis in die Nacht hinein...) war ich bei Freunden eingeladen, es war ein sehr schöner, entspannter Heiligabend mit leckerem Essen (als Hauptgang gab es Lammfilets im Kartoffelteigmantel), gutem Wein und guter Musik. Wir sehen uns eigentlich viel zu selten, wie wir wieder einmal feststellen mußten. Da hätten wir doch dann schon mal den ersten Vorsatz fürs neue Jahr.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Na dann - fröhliche Weihnachten...



Direktlink Sorry we $£!?ed up your Christmas!

Sonntag, 21. Dezember 2008

The Residents - The Bunny Boy

Als ich so ungefähr 16 war, also in der 10. Klasse, hatten wir einen Lehrer, der Englisch, Deutsch und Kunst unterrichtete (das war übrigens das einzige Jahr, in em ich in Kunst mal eine glatte "Eins" hatte - wir haben die Schulgebäude mit gigantischen Wandgemälden verziert, ich glaube unser Altstadtbild ist immer noch im hinteren Treppenhaus zu sehen). Darüberhinaus gehörte seine Liebe aber der Musik - und als ich ihn mit einem Freund eines Nachmittages zuhause auf einen Kaffee besucht habe war ich schwer beeindruckt - die Plattensammlung zog sich über eine ganze Wandlänge des nicht eben kleinen Wohnzimmers (es waren über 1500 LPs). Und an jenem Nachmittag hat er uns dann auch das "Commercial Album" von den Residents angespielt, mit den Worten "bei solcher Musik kann ich mich am besten entspannen" - mit meinem Faible für elektronische und gern auch ein wenig schräge Musik war ich sofort hin und weg - das mußte ich auch haben (und habe ich mir dann auch wenige Tage später gekauft). Weitere Alben folgten kurze Zeit später...

So bin ich also zu den Residents gekommen, und ich glaube, daß auch der Herr A. sie dann später bei mir entdeckt hat (bin mir aber nicht mehr hundertprozentig sicher), jedenfalls ist er ein absolut eingeschworener Fan und hat diverse Konzerte der "Bunny Boy"-Tour besucht - unter anderem am 4. Dezember in Frankfurt, und da er eine Karte übrig hatte war es mir ein großes Vergnügen ihn zu begleiten.

Die Geschichte die während der Show erzählt wird dreht sich um den verschollenen Bruder eines Freundes der Residents - diesen haben sie praktischerweise gleich mitgebracht, sodaß er selbst berichtet. Auf der Bühne befinden sich zwei "Iglus" (Zeltkonstruktionen), im linken befinden sich die Musiker, das rechte ist das Zimmer vom Bunny Boy, und in der ersten Hälfte der Show ist dessen Öffnung vom Zuschauerraum abgewandt, sodaß man die vielen Hasen und die übrige Einrichtung nur als Schatten durch die Wand sieht. Natürlich spielen - ganz zeitgemäß - das Internet, Emails und Videos eine zentrale Rolle bei der Suche nach dem verschwundenen Bruder...

Mehr Infos gibt es auf der Homepage.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Mini-Bloggertreffen (Kurzbericht)

Da der Herr Steppenhund diese Woche in Bad Homburg zu tun hat und das ja nun wirklich mal eben bei mir um die Ecke ist, haben wir uns heute gestern Abend einfach mal spontan getroffen. Sein Blog war eines der ersten, die mir aufgefallen sind als ich seinerzeittm zu twoday gewechselt bin, und nicht nur wegen sowohl beruflich als auch privat ähnlich gelagerter Interessen (EDV und Musik) gehört ein täglicher Besuch bei ihm seither zu meinem Tagesablauf.
Wir hatten uns um 19 Uhr verabredet, und ich war etwa 10 Minuten vor der Zeit in der Nähe seines Hotels angelangt (meine S-Bahn hatte zwar angekündigte 5 und tatsächliche 11 Minuten Verspätung, aber ich hatte genug Pufferzeit eingeplant), und Dank der segensreichen Erfindung der mobilen Telefonie fanden wir uns dann auch binnen weniger Minuten zusammen.

Wir waren uns schnell einig, daß wir in der Schreinerei einkehren würden - ich hatte gestern Abend schon einmal prophylaktisch nach Lokalitäten in der Innenstadt gegugelt und das erschien mir recht interessant, und auch ihm war es wohl empfohlen worden - also begaben wir uns auf den direkten Weg dorthin, nachdem uns im Blumengeschäft schräg gegenüber vom Kurhaus letztendlich die Frage nach dem Weg beantwortet werden konnte (laut Statistik vom Steppenhund sind 90% aller Passanten in Bad Homburg keine Bad Homburger - so auch die zwei, die wir auf dem Weg dorthin nach dem Weg fragen wollten... ich hätte nicht gedacht, daß die Stadt mit dermaßen vielen Kurgästen bevölkert ist, ich hätte eher auf vielleicht 50% gewettet).

Die Zeit verging wie im Flug. Das Essen (ich hatte ein Rumpsteak mit Bratkartoffeln und Salat) hat ausgezeichnet gemundet, und das Bier wurde in Metern anstatt Litern geliefert ;-) Allerdings dauerte der erste Meter ein Weilchen, da erst einmal ein neues Faß angestochen werden mußte. Die nette Bedienung gab sich aber alle Mühe uns bei Laune zu halten.

Leider ging mein letzter Zug bereits um 00:14 Uhr (das wird auch weiterhin so sein!), wir haben uns aber glänzend unterhalten und hätten noch reichlich Gesprächsstoff gehabt...

Alles in allem war es ein sehr schöner Abend. Der Herr Steppenhund ist ein äußerst symphatischer Zeitgenosse mit einem reichen Erfahrungsschatz, und es war sicherlich nicht das letzte Mal, daß wir uns getroffen haben.

P.S.: Zu Compuserve-Zeiten - also vor dem weltweiten Wahnsinn - pflegten wir Veranstaltungen dieser Art als SPUT (SPontanes User-Treffen) zu bezeichen...

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