Gut heimgekommen
Ich zäume das Pferd mal von hinten auf: Nachdem ich gestern 470 km quer durch Österreich hinter mich gebracht hatte, habe ich in Mondsee am gleichnamigen See Zwischenstation gemacht. Ich schlage einen neuen Werbeslogan vor - speziell für Motorradtouristen: "Wir können nur Kurven." Denn davon konnte ich reichlich genießen.
Heute früh bin ich dann gegen 10:30 aufgebrochen, habe noch eine kleine Rundfahrt um die Seen eingelegt, war um die Mittagszeit in Straßwalchen, wo ich beim Lebzelter eingekehrt bin und rasch noch die obligatorischen Urlaubskarten für den nicht so netzaffinen Teil der Familie geschrieben habe (hier hatten wir vor drei Jahren auf dem Hinweg nach Ungarn übernachtet, und daher kannte ich die Küche bereits und kam gerne wieder). Es gab eine Spargelcremesuppe mit geräucherten Fischstücken und ein Pfefferrahmschnitzel mit Gemüse und Bratkartoffeln - beides ganz ausgezeichnet.
Bei Nürnberg bin ich dann schließlich doch auf die Autobahn gefahren, um ein wenig schneller voranzukommen, denn es war bereits 17:30, als ich dort noch einmal nachgetankt habe. Allerdings legt man dann auf der Autobahn fast genauso häufig kurze Pausen ein, es strengt einfach noch mehr an. Daher bin ich dann zwischen Würzburg und Ascaffenburg wieder auf die schönen Strecken (durch den Spessart) gefahren. Bis Rodgau bin ich dann noch gekommen, aber anscheinend gehört eine Regendusche zum Motorradurlaub wie die Butter zum Brot... nun kann man wirklich nicht behaupten, daß ich aus Zucker wäre und auch stärkerer Regen mich beim Fahren allzusehr stört - schließlich war die Jacke frisch imprägniert - aber die Blitze, die in meiner Zielrichtung lagen haben mich dann doch ein wenig beunruhigt, sodaß ich in Dudenhofen noch ein italienisches Nachtmahl zu mir genommen habe. Gegen 23 Uhr konnte ich dann endlich die letzten 40 Kilometer angehen, nachdem zumindest das Gewitter vorüber war (der Regen allerdings nicht - in Frankfurt stand das Wasser vorm Opel-Rondell bestimmt 10 Zentimeter hoch auf der Straße, und ich natürlich mit Karacho durch). Bis ich überhaupt dorthin gekommen bin, mußte ich in Neu-Isenburg tatsächlich noch zwei Mal wegen gesperrter Straßen wieder zurück und andersherum fahren - ich glaube, ich muß mich da mal beschweren, die sind einfach nicht in der Lage, so etwas vorher an der Kreuzung anzuschlagen, nein, man fährt erst einen halben Kilometer hinein und steht auf einmal da... Jedenfalls war ich dann um 23:40 Uhr zwar ein wenig naß (zum Glück nur von außen - die Kombi hält dann doch das Gröbste ab), aber zufrieden und wohlbehalten daheim. Die Metzeler Tourance fahren sich bei Regen wirklich hervorragend, ich habe noch nie zuvor Motorradreifen mit derartigem Grip bei Nässe gefahren - für Enduristen eine Empfehlung meinerseits.
So - dann werde ich mal die Taschen auspacken und anschließend erschöpft, aber zufrieden ins Bett fallen. In den nächsten Tagen gibt es dann - ebenfalls in mehreren Etappen - den kompletten Reisebericht. Und ein paar Bilder natürlich auch.
Aus der Abteilung "Wie nehme ich trotz exzessiver Nahrungszufuhr im Urlaub ab anstatt zu"
Heute früh bin ich dann gegen 10:30 aufgebrochen, habe noch eine kleine Rundfahrt um die Seen eingelegt, war um die Mittagszeit in Straßwalchen, wo ich beim Lebzelter eingekehrt bin und rasch noch die obligatorischen Urlaubskarten für den nicht so netzaffinen Teil der Familie geschrieben habe (hier hatten wir vor drei Jahren auf dem Hinweg nach Ungarn übernachtet, und daher kannte ich die Küche bereits und kam gerne wieder). Es gab eine Spargelcremesuppe mit geräucherten Fischstücken und ein Pfefferrahmschnitzel mit Gemüse und Bratkartoffeln - beides ganz ausgezeichnet.
Bei Nürnberg bin ich dann schließlich doch auf die Autobahn gefahren, um ein wenig schneller voranzukommen, denn es war bereits 17:30, als ich dort noch einmal nachgetankt habe. Allerdings legt man dann auf der Autobahn fast genauso häufig kurze Pausen ein, es strengt einfach noch mehr an. Daher bin ich dann zwischen Würzburg und Ascaffenburg wieder auf die schönen Strecken (durch den Spessart) gefahren. Bis Rodgau bin ich dann noch gekommen, aber anscheinend gehört eine Regendusche zum Motorradurlaub wie die Butter zum Brot... nun kann man wirklich nicht behaupten, daß ich aus Zucker wäre und auch stärkerer Regen mich beim Fahren allzusehr stört - schließlich war die Jacke frisch imprägniert - aber die Blitze, die in meiner Zielrichtung lagen haben mich dann doch ein wenig beunruhigt, sodaß ich in Dudenhofen noch ein italienisches Nachtmahl zu mir genommen habe. Gegen 23 Uhr konnte ich dann endlich die letzten 40 Kilometer angehen, nachdem zumindest das Gewitter vorüber war (der Regen allerdings nicht - in Frankfurt stand das Wasser vorm Opel-Rondell bestimmt 10 Zentimeter hoch auf der Straße, und ich natürlich mit Karacho durch). Bis ich überhaupt dorthin gekommen bin, mußte ich in Neu-Isenburg tatsächlich noch zwei Mal wegen gesperrter Straßen wieder zurück und andersherum fahren - ich glaube, ich muß mich da mal beschweren, die sind einfach nicht in der Lage, so etwas vorher an der Kreuzung anzuschlagen, nein, man fährt erst einen halben Kilometer hinein und steht auf einmal da... Jedenfalls war ich dann um 23:40 Uhr zwar ein wenig naß (zum Glück nur von außen - die Kombi hält dann doch das Gröbste ab), aber zufrieden und wohlbehalten daheim. Die Metzeler Tourance fahren sich bei Regen wirklich hervorragend, ich habe noch nie zuvor Motorradreifen mit derartigem Grip bei Nässe gefahren - für Enduristen eine Empfehlung meinerseits.
So - dann werde ich mal die Taschen auspacken und anschließend erschöpft, aber zufrieden ins Bett fallen. In den nächsten Tagen gibt es dann - ebenfalls in mehreren Etappen - den kompletten Reisebericht. Und ein paar Bilder natürlich auch.
Aus der Abteilung "Wie nehme ich trotz exzessiver Nahrungszufuhr im Urlaub ab anstatt zu"
virtualmono - 15. Jun, 00:27
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