Mittwoch, 30. Juni 2010

Cool

Sommer ist ja schon fein - aber so langsam wird es sogar mir zu warm... wie gut, daß heute der Termin für die Wartung der Klimaanlage vom Bluesmobil fällig war - jetzt herrschen dort wieder sehr angenehme Temperaturen - so muß es sein.

Aus der Abteilung "Technik die begeistert"

Kurzer Veranstaltungshinweis

Diesmal mit etwas mehr Vorlauf, damit Ihr auch genug Zeit zum Termin freischaufeln habt ;-)

Am Freitag, den 9. Juli spielen Frisch Gepresst auf dem Bergerstraßenfest in Frankfurt (Bornheim) auf der Rundschau-Bühne. Wer also sowieso aufs Bergerstraßenfest gehen wollte, der sollte sich die Jungs mal geben - die sind nämlich richtig gut - und das ist der letzte Auftritt vor der Sommerpause. Wer eigentlich nicht aufs Bergerstraßenfest gehen wollte kann natürlich auch kommen.

Edit: Erstmals betreut die FR dort eine eigene Musikbühne, am unteren Ende der Meile, direkt gegenüber des Bethmannparks.

So, dann wissen wir jetzt also auch genau wo wir hinmuessen - danke George.

Dienstag, 29. Juni 2010

Immer diese...

... komplexbeladenen SLK-Fahrer...

Daß der Kerl in dem SLK, der heute früh hinter mir an der Ampel stand ein Kretin war, das hatte ich schon beim kurzen Blick in den Rückspiegel festgestellt: Geschlossenes Cabriodach (bei dem Wetter) und natürlich das Scheiß-Handy beim Autofahren in der Hand...

Als es dann grün wurde hat er allerdings noch einmal kräftig eins draufgesetzt: Wie von der Tarantel gestochen heizte er mit Vollgas in seiner Hasenkiste rechts an mir vorbei. Mein Baby war noch nicht richtig warm, also ließ ich ihm den vermeintlichen Triumph - bis zur übernächsten Ampel, wo dann auch noch acht Autos vor ihm standen und ich dann gemach zwischen den beiden Spuren wieder nach vorne fuhr. Müßig zu sagen, daß ich bereits an der Kurve zur Auffahrt auf die A66 war, als schließlich die erste der Schnarchnasen vor ihm die Brücke mit der netten Linkskurve (ich kann da mit der KLE locker mit 80 durch *g*) passiert hatte und weit abgeschlagen im Rückspiegel zu sehen war.

So sind se halt, die Leute die sich keinen richtigen SL leisten können *gnihihi*.

Gute Musik...

... zu verschenken ist immer eine nette Idee ;-)

Aus der Abteilung "Dafür hätte Twitter nun wirklich vollkommen ausgereicht"

Montag, 28. Juni 2010

Early Reflection

Heute habe ich auf der Straße einen Euro gefunden - fein, das bedeutet, daß demnächst ein größerer unverhoffter Geldsegen anrollt ;-)

Wenn man...

... nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, dann ist das völlig in Ordnung - schließlich gilt das für die meisten unserer Mitmenschen. Wenn man aber alle Tassen nicht mehr im Schrank hat, dann wird es so langsam Zeit mal die Spülmaschine anzuwerfen ;-)

Irgendwie...

... brauchen die Ohren mal 1-2 Tage Pause.

Aus der Abteilung "Das können wir aber eigentlich noch besser..."

Samstag, 26. Juni 2010

Jetzt...

... wo die Sonne endlich weg ist kann ich ja dann auch beruhigt zum Lachen Arbeiten in den Keller gehen ;-)

Lärm

Wenn ich - was ja manchmal leider doch sein muß, wenn auch kurvige kleine Landstraßen die wahre Domäne der KLEinen sind - mit dem Motorrad auf der Autobahn unterwegs bin, dann fällt mir jedes Mal mehr auf, daß mein Helm irgendwie viel zu laute Windgeräusche produziert, sowie die Geschwindigkeit über 100 km/h beträgt (und natürlich wird das lauter, je schneller ich fahre).

Der Herr L. hat mal gesagt, daß er deshalb immer mit Ohrstöpseln fährt - das ist aber auch nur an den Symptomen herumgedoktort, anstatt das Problem bei der Wurzel zu packen... außerdem mag ich nichts im Ohr, ich kann ja nicht mal die Standard-Ohrstöpsel vom iPod ertragen... also brauche ich wohl einen neuen Helm. Schuberth C3 oder so. Schließlich ist mein Gehör mein wichtigstes Betriebskapital...

Freitag, 25. Juni 2010

...

Er so: "Und Dir gehts gut, hab' ich in Deinem Blog gelesen?"

Ich so:"Mir gehts blendend. Jetzt muß man nur noch sehen, wohin sich das alles so entwickelt."

Momentan geht es aber ziemlich rasant in die richtige Richtung. War ja auch langsam mal wieder Zeit.

Eigentlich...

... ist es ja dann auch wieder egal, ob man sich mit 180 oder mit 240 Sachen nicht auf die Schnauze legt...

Aus der Abteilung "Irgendwie könnte es doch noch ein wenig schneller gehen..." oder "Der Herr VM will 'ne R1"

Donnerstag, 24. Juni 2010

Qualitätsjournalismus

So weit ist es schon gekommen...

Via Fefe

Also der Frau Merkel...

... mußte ich ja eben dann doch den Stecker ziehen, als sie meinte im Morgenmagazin herumsülzen zu müssen - das kann ja kein Mensch ertragen, was die von sich gibt, schon gar nicht auf nüchternen Magen... da mache ich mir doch lieber ein wenig Musik (Bleilaus - Du hast übrigens die CDs liegengelassen, die bringe ich spätestens am Sonntag dann mit...).

Yippieh-ya-yeah!

Endlich - der Production Release von APEX 4.0 ! Hach, da habe ich ja heute so richtig was zu tun :-)))

Mittwoch, 23. Juni 2010

Es gibt Tage...

... an denen man besser gleich im Bett geblieben wäre.

Aus der Abteilung "Wo zum Teufel kommen eigentlich die ganzen Deppen her?"

Kurzer Veranstaltungshinweis

Wer morgen (Donnerstag) Abend noch nichts vorhat und gute Musik mag, der fährt am Besten nach Kleinheubach zum Schloss Löwenstein und hört sich Sarah Cossaboon (Sopran) und Ralph Nickles (Piano) an - ich habe sie vor kurzem in Frankfurt gesehen und kann nur sagen es lohnt sich.

Schade, daß der Steppenhund nicht da ist - das würde ihm auch gefallen ;-)

...

Ich denke, die beste Art, diesem Pack zu zeigen, wie Internet gehen kann, welche Möglichkeiten sie nie begreifen, ist einfach, dem Netz Ruhe und eine gewisse Entspanntheit zurückzugeben, die es eben nicht nötig macht, alle zehn Minuten seine Extremitäten ins Netz zu hängen.

An der Blogbar

Ich würde da sogar noch ein paar Schritte weitergehen - nicht nur im Internet (das ja - da heutzutage nun wirklich jeder Trottel online ist - in gewisser Weise auch nur noch ein Spiegel der Vorgänge in unserer Gesellschaft im Allgemeinen ist) zahlt sich eine gesunde Langsamkeit aus, sondern so ziemlich bei allem was man tut. Zeit ist nämlich genau *nicht* Geld, sondern jedem reichlich gegeben und noch dazu absolut gerecht verteilt - auch der ärmste Schlucker hat genau 24 Stunden am Tag. Es kommmt eben immer darauf an, was man daraus macht…

Dienstag, 22. Juni 2010

Machs gut, Onkel Heinz

Als Baby habe ich mein erstes Lebensjahr bei Euch verbracht - damals noch im Hirschgraben - und auch später war ich immer wieder gerne bei Euch. Ich erinnere mich an den Balkon, den man von der Küche aus begehen konnte, wie ich mit Martin abends im Bett mit der Taschenlampe Schattenspiele an die Kinderzimmerwand geworfen habe, an das legendäre Foto (Du weißt schon), den weißen R4 von Frau Siemes... später waren wir dann oft im Garten am Tivoli. Ein besonderer Höhepunkt war immer das Gartenfest. Heute haben wir uns an die Malmaschine erinnert - das eine, besonders gelungene Bild hast Du gerahmt und in die Diele gehängt, wo es immer noch seinen Platz hat. Überhaupt hat sich nicht viel verändert im Haus. Beim Anbringen der Holzvertäfelung in der Garderobe war ich damals auch dabei - Du warst ein geschickter Heimwerker. Oft habe ich mit Georg in der Werkstatt gesessen und ihm bei der Arbeit zugeschaut, während Du irgendetwas gebastelt hast.

Später habe ich bei Dir im Studio gesessen und mir mit den Akai-Maschinen Mixtapes aus Deiner riesigen Plattensammlung zusammengestellt. Du hattest keine Angst, daß ich die wertigen Teile schrotte und hast mich einfach machen lassen (ich habe heute auch eine GX-260D und eine X-201... und einen Thorens).

Ich glaube es war beim nächsten Besuch, als Georg sich den ersten Synthesizer zugelegt hat - einen Korg mit Presets und der Kontaktleiste vor der Tastatur, um während des Spielens den Glide zuzuschalten.
Ich habe auch stundenlang auf der Farfisa im Wohnzimmer gespielt, ohne daß ihr je genervt gewesen wärt, oder auf Georgs Atlantic mit Abnehmer über das Dynachord-Bandecho und den Verstärker - einfach weil es so neu klang, wenn man das vorher nur akustisch kannte... bei Euch habe ich meine Liebe zur Musik entdeckt, die mich seither nicht mehr losgelassen hat.

Als ich etwa 13 oder 14 war hat Georg mich mit seinen Oberstufen-Matheaufgaben "gefüttert" - ja, auch das hat tatsächlich Spaß gemacht (wenn auch viele Menschen das nicht nachvollziehen können, daß Mathematik tatsächlich schön sein kann).

Bei Euch konnte ich auch stundenlang einfach im Fernsehzimmer sitzen und lesen - das war eine ebenso prägende Erfahrung.

Als wir uns das letzte Mal gesehen haben ging es Dir schon nicht mehr so gut. Vor zehn Tagen bist Du gestorben - ich bin dankbar, daß Du nicht lange leiden mußtest - und heute haben wir schließlich Deine Asche beigesetzt - bei schönstem Wetter, so wie Du Dir das wohl gewünscht hättest. Anschließend waren wir im Schneeberg und haben dann den Nachmittag bei N. und G. bei Kaffee und Kuchen verbracht - bei dem schönen Wetter natürlich draußen.

Du bist zu einem guten Teil Schuld daran, daß ich heute so bin wie ich bin und daß hier jetzt das Klavier steht - dafür möchte ich mich noch einmal von ganzem Herzen bedanken.

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