Hihi, reingefallen - in diesem speziellen Fall war der Mittelteil von Noppenschaum gesucht ;-)
Das Zeug läßt sich übrigens entgegen meiner Erwartungen nicht allein mit Doppelklebeband befestigen, sondern muß unterstützend mit kleinen Nägeln noch leicht festgestiftet werden, sonst kommen die Matten wieder von der Wand...
Jetzt bin ich mal gespannt, was das für die Lärmdämmung bringt (Stichwort: Hierrrrrrrrr wackelt die Wand!).
Update - es bringt einiges. Sowohl für die Akustik im Raum selbst als auch für den nachbarlichen Frieden. Ich habe vorhin ein heftiges Trommelfeuerwerk veranstaltet, bei dem die noch unbehandelte Außenwand deutlich vibriert hat (da sollte also ach noch bedämpft werden) - aber Richtung Treppenhaus ist Dank der Türverkleidung der "Wumms" raus, und die Nachbarn hören absolut nichts. So soll es sein.
Ich habe mich jetzt die ganze Nacht mit dem unterschiedlichsten Material mal in meine neue Abhöre reingehört (KRK Rokit 5 G2), und meine Ohren sind immer noch nicht "müde" - einfach genial.
Spaßhalber werde ich die Teile auch mal im Wohnzimmer antesten - die lösen derart fein auf, das ist schon fast beängstigend (da kann man den ganzen Hifi-Krempel wirklich vergessen).
Jetzt aber erst einmal "gute Nacht" ;-)
P.S.: Herr Polarisator - unbedingt probehören kommen und dann Deine HS-50 auch dort aufstellen wo sie (als Nearfields) hingehören (ja, ich weiß - man kann daraus eine Wissenschaft machen - sollte man auch).
Als ich neulich beim etwas größeren Discounter in der Nachbarstadt einkaufen war, habe ich - wie üblich - meinen Einkaufswagen neben dem Rollsteig abgestellt, um oben schnell noch ein paar Kleinigkeiten zu holen, für deren Transport nach unten ich nicht unbedingt den Wagen benötigte.
Als ich nach kurzer Zeit wieder nach unten kam war mein bereits gut gefüllter Wagen nicht mehr da. Ich also fluchend durch den halben Markt gelaufen - noch an eine versehentliche Verwechselung glaubend - aber niemanden mit meinem Einkaufswagen im Schlepptau gefunden. Zufällig sah ich ihn dann in einem Nebengang stehen, war froh, nicht noch einmal von vorne anfangen zu müssen und setzte meinen Einkauf fort.
Die Überraschung kam aber noch: Als ich das gute Stück wieder angekette habe mußte ich feststellen, daß der Pfand-Euro fehlte. Offensichtlich hatte also jemand den Wagen in eine unbeobachtete Ecke gezerrt, um - wie auch immer, normalerweise soll die Münze ja nicht so leicht aus dem Mechanismus zu entfernen sein - sich den Euro zu klemmen.
Ich finde das eine bodenlose Sauerei - nicht daß um einen Euro jetzt verhungern müßte, aber es geht ums Prinzip. Leider hat es wahrscheinlich keinen Zweck und ist müßig, sich dort mal auf die Lauer zu legen, denn daß ausgerechnet der gleiche Idiot das mit meinem Wagen noch einmal versuchen wird, dagegen spricht dann wieder die Statistik. Die Hand soll dem Dieb abfaulen, und er soll auf ewig in der Hölle schmoren!
Und ich weiß, wo ich so schnell nicht wieder einkaufen werde...
Da sich niemand gefunden hat, der zumindest mal einen Versuch unternommen hat mein kleines akustisches Rätsel (oder war es doch ein großes) zu lösen gibt es eben keine CD, ätsch.
Hier also die Auflösung:
1) ARP 2600 - die einleitende Sequenz kommt von diesem teilmodularen Boliden des damaligen Moog-Konkurrenten aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (das war der Hinweis auf Klaus Schulze).
2) Yamaha CS80 - ich gebe zu, hier war ich so gemein, so gar keinen "typischen" CS80-Sound (wie z.B. die berühmten "Toto-Hörner" aus "Africa" oder eben die typischen Vangelis-Bläser) zu benutzen, sondern diese rhythmisch-rauschige Sequenz, die als zweites einsetzt.
Allerdings hätte der Hinweis auf die 100 Kilogramm, die dieses Schlachtross auf die Waage bringt ausreichen sollen...
3) Korg Polysix - unvergessen unter Anderem durch "Jump" von Van Halen (übrigens auch ein Werkssound) und eben der erste wirklich bezahlbare speicherbare polyphone Syntesizer. Hier habe ich tatsächlich ebenfalls eines der Werksprogramme benutzt - wer das Teil also kennt und die Presets einmal durchgespielt hat hätte eigentlich darauf kommen können.
Insgesamt war es aber wohl doch zu schwierig.
Nachtrag: Übrigens habe ich die genialen (in den Links ebenfalls erwähnten) Software-Pendants benutzt - den ARP und den CS80 kann nämlich (auch heutzutage - wenn man sie überhaupt noch mal auf dem Gebrauchtmarkt sieht) kein Normalsterblicher bezahlen. Den Polysix habe ich allerdings auch "in Natura" ;-)
Nachdem ich letzte Nacht umgebaut habe hatte ich heute (Nacht, tagsüber stehen andere Dinge auf dem Programm) dann Lust und Gelegenheit, mal wieder ein wenig zu basteln. Wer herausfindet, welche drei analogen Schätzchen aus den späten 70ern/frühen 80ern hier mitspielen erhält zur Belohnung einen musikalischen Preis meiner Wahl ;-)
Tip: Der Moog ist nicht dabei.
Edit: Da das wohl doch etwas zu kniffelig ist (es hat ja noch niemand geraten) hier noch ein kleiner Hinweis: Der Bass kommt - obwohl er auch verdammt analog und fett klingt - vom Emagic ES2. Es geht also um die übrigen drei Sounds.
Edit 2: Eieiei, keiner weiß es, keiner weiß es... OK - noch ein weiterer Hinweis: Einer der gesuchten Synthesizer wurde z.B. im Jahre 1975 von Klaus Schulze u.A. auf dem Album "Timewind" eingesetzt.
Edit 3: Der zweite gesuchte Synthesizer galt zurecht als der erste "große" Syntesizer, war er doch sogar schon "programmierbar", hatte einfach einen fantastischen Sound und wurde unter Anderem von Herrn Vangelis intensiv benutzt. Roadies dürften zu dieser Zeit überwiegend über dieses Teil geflucht haben, denn groß ist auch sein Gewicht.
Edit 4: Als Ergänzung zu 3 - wer trägt schon gerne ein Instrument auf die Bühne, das schwerer ist als man selbst? Spätestens jetzt sollte es doch klar sein ;-)
Edit 5: Der dritte beteiligte Synthesizer gilt als der erste bezahlbare polyphone Synthesizer mit Speicherung - und somit fallen Prophet 5 und Jupiter 6 raus, denn für einen Abiturienten waren diese zur damaligen Zeit unerschwinglich.
Viel Spaß beim Rätseln.
P.S.: Vorsicht, laut - obwohl das Ding natürlich noch nicht fertig ist habe ich es mal durch die Master-Sektion gejagt...
Gestern war es endlich soweit: Der "harte Kern" der alten Studioband mit den dreißigtausend Namen traf nach langer, langer Zeit im Hause des Herrn Polarisator zusammen, um endlich mal wieder gemeinsam zu musizieren.
Diesmal stand alles unter dem Motto "... dafür ist es live!", und nachdem wir die Recording-Software zur Zusammenarbeit mit dem neuen achtkanaligen Interface (Banausen sagen dazu auch Soundkarte, allerdings ist das bei einem 19"-Rackgerät dann doch ein wenig untertrieben) überredet hatten konnten wir in der Tat Schlagzeug, Gitarre und Keyboards live und auf separaten Spuren aufnehmen.
Bei den ersten Versuchen hatten wir noch das Metronom mitlaufen lassen und versuchten uns alle daran zu orientieren, merkten aber recht flott, daß das so keinen Sinn hat - also weg mit dem Klopfgeist und einfach - wie man das ja üblicherweise macht - aufeinander hören beim Zusammenspiel. Und siehe da - wir haben an diesem Abend dann tatsächlich einen Song von unserem genialen Gitarristen aufgenommen, seine Freundin hat anschließend noch darauf gesungen (also in diesem speziellen Fall gesprochen), und dann folgte eine lange Mischorgie ("entdecke die Möglichkeiten"), bei der jeder hie und da seine Einwände vorbrachte - also alles wie in alten Zeiten. Das Ding ist aber richtig gut geworden für so eine spontane Session - vielleicht noch ein wenig Feinschliff, ein paar Drumbreaks dazuspielen, noch die eine oder andere Synthie-Spielerei und das wars dann.
Abends gab es dann noch ein ganz wunderbares Beef Portugese, flankiert von Spargelsalat, grünen Bohnen und Ofenkartoffeln - einfach ein Gedicht, an dieser Stelle auch noch einmal ein dickes Lob an die Köchin.
Auf jeden Fall haben wir beschlossen, das in Zukunft dann wieder öfter zu machen, denn die Frickelei alleine mit dem Sequencer ist zwar ganz nett, aber live zusammenspielen hat dann doch eine ganz andere Qualität (und hat mir irgendwie die ganze Zeit gefehlt - allein am Klavier ist auch schön, aber gemeinsam macht es eben noch mehr Spaß).
- Um die Außentemperaturen rapide um 10 Grad fallen zu lassen, in Verbindung mit Regenwetter, brauche ich lediglich Urlaub zu nehmen.
- Ganz schlecht: Auf dem Sofa einschlafen, schlecht und chaotisch träumen und bei der dabei auch körperlich durchgeführten Selbstverteidigung eine Wasserflasche, die Kakaodose sowie zwei Gläser (welche selbstredend zu Bruch gingen, wodurch ich dann postwendend wach war) vom Couchtisch kicken.
- Der Jugoslawe, welcher seit letztem Jahr in der Lokalität residiert, in welcher seinerzeittm unter Anderem meine Konfirmationsfeierlichkeiten stattfanden als es noch die gutbürgerliche Ratsstube war ist durchaus eine Empfehlung wert. Nicht nur gut, sondern auch erstaunlich günstig (die meisten Gerichte kosten tatsächlich nur 6 Euro) und mit einem großen Raucherraum mit anständiger Entlüftung gesegnet, außerdem bequem zu Fuß erreichbar.
- Es gibt Menschen, welche nicht nur erheblich übergewichtiger als ich, sondern dabei auch noch deutlich jünger sind. Ich bin mir aber noch nicht ganz schlüssig, ob mich das wirklich beruhigen sollte.
- Im Urlaub sollte man den Wecker nicht auf 7:30 stehen lassen, wenn nicht ein zwingender Grund dazu vorliegt.
- Ebenso sollte man das Handy nicht neben dem Bett liegen lassen, wenn man nicht überflüssigerweise von "unbekannter Nr." (das kann ich ja sowieso hassen wie die Pest) erneut geweckt werden möchte, nur um dann doch zu spät dran zu sein. Überflüssig zu sagen, daß "unbekannte Nr." natürlich auch keine Nachricht hinterlassen hat.