Sonntag, 21. Dezember 2008

The Residents - The Bunny Boy

Als ich so ungefähr 16 war, also in der 10. Klasse, hatten wir einen Lehrer, der Englisch, Deutsch und Kunst unterrichtete (das war übrigens das einzige Jahr, in em ich in Kunst mal eine glatte "Eins" hatte - wir haben die Schulgebäude mit gigantischen Wandgemälden verziert, ich glaube unser Altstadtbild ist immer noch im hinteren Treppenhaus zu sehen). Darüberhinaus gehörte seine Liebe aber der Musik - und als ich ihn mit einem Freund eines Nachmittages zuhause auf einen Kaffee besucht habe war ich schwer beeindruckt - die Plattensammlung zog sich über eine ganze Wandlänge des nicht eben kleinen Wohnzimmers (es waren über 1500 LPs). Und an jenem Nachmittag hat er uns dann auch das "Commercial Album" von den Residents angespielt, mit den Worten "bei solcher Musik kann ich mich am besten entspannen" - mit meinem Faible für elektronische und gern auch ein wenig schräge Musik war ich sofort hin und weg - das mußte ich auch haben (und habe ich mir dann auch wenige Tage später gekauft). Weitere Alben folgten kurze Zeit später...

So bin ich also zu den Residents gekommen, und ich glaube, daß auch der Herr A. sie dann später bei mir entdeckt hat (bin mir aber nicht mehr hundertprozentig sicher), jedenfalls ist er ein absolut eingeschworener Fan und hat diverse Konzerte der "Bunny Boy"-Tour besucht - unter anderem am 4. Dezember in Frankfurt, und da er eine Karte übrig hatte war es mir ein großes Vergnügen ihn zu begleiten.

Die Geschichte die während der Show erzählt wird dreht sich um den verschollenen Bruder eines Freundes der Residents - diesen haben sie praktischerweise gleich mitgebracht, sodaß er selbst berichtet. Auf der Bühne befinden sich zwei "Iglus" (Zeltkonstruktionen), im linken befinden sich die Musiker, das rechte ist das Zimmer vom Bunny Boy, und in der ersten Hälfte der Show ist dessen Öffnung vom Zuschauerraum abgewandt, sodaß man die vielen Hasen und die übrige Einrichtung nur als Schatten durch die Wand sieht. Natürlich spielen - ganz zeitgemäß - das Internet, Emails und Videos eine zentrale Rolle bei der Suche nach dem verschwundenen Bruder...

Mehr Infos gibt es auf der Homepage.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Mini-Bloggertreffen (Kurzbericht)

Da der Herr Steppenhund diese Woche in Bad Homburg zu tun hat und das ja nun wirklich mal eben bei mir um die Ecke ist, haben wir uns heute gestern Abend einfach mal spontan getroffen. Sein Blog war eines der ersten, die mir aufgefallen sind als ich seinerzeittm zu twoday gewechselt bin, und nicht nur wegen sowohl beruflich als auch privat ähnlich gelagerter Interessen (EDV und Musik) gehört ein täglicher Besuch bei ihm seither zu meinem Tagesablauf.
Wir hatten uns um 19 Uhr verabredet, und ich war etwa 10 Minuten vor der Zeit in der Nähe seines Hotels angelangt (meine S-Bahn hatte zwar angekündigte 5 und tatsächliche 11 Minuten Verspätung, aber ich hatte genug Pufferzeit eingeplant), und Dank der segensreichen Erfindung der mobilen Telefonie fanden wir uns dann auch binnen weniger Minuten zusammen.

Wir waren uns schnell einig, daß wir in der Schreinerei einkehren würden - ich hatte gestern Abend schon einmal prophylaktisch nach Lokalitäten in der Innenstadt gegugelt und das erschien mir recht interessant, und auch ihm war es wohl empfohlen worden - also begaben wir uns auf den direkten Weg dorthin, nachdem uns im Blumengeschäft schräg gegenüber vom Kurhaus letztendlich die Frage nach dem Weg beantwortet werden konnte (laut Statistik vom Steppenhund sind 90% aller Passanten in Bad Homburg keine Bad Homburger - so auch die zwei, die wir auf dem Weg dorthin nach dem Weg fragen wollten... ich hätte nicht gedacht, daß die Stadt mit dermaßen vielen Kurgästen bevölkert ist, ich hätte eher auf vielleicht 50% gewettet).

Die Zeit verging wie im Flug. Das Essen (ich hatte ein Rumpsteak mit Bratkartoffeln und Salat) hat ausgezeichnet gemundet, und das Bier wurde in Metern anstatt Litern geliefert ;-) Allerdings dauerte der erste Meter ein Weilchen, da erst einmal ein neues Faß angestochen werden mußte. Die nette Bedienung gab sich aber alle Mühe uns bei Laune zu halten.

Leider ging mein letzter Zug bereits um 00:14 Uhr (das wird auch weiterhin so sein!), wir haben uns aber glänzend unterhalten und hätten noch reichlich Gesprächsstoff gehabt...

Alles in allem war es ein sehr schöner Abend. Der Herr Steppenhund ist ein äußerst symphatischer Zeitgenosse mit einem reichen Erfahrungsschatz, und es war sicherlich nicht das letzte Mal, daß wir uns getroffen haben.

P.S.: Zu Compuserve-Zeiten - also vor dem weltweiten Wahnsinn - pflegten wir Veranstaltungen dieser Art als SPUT (SPontanes User-Treffen) zu bezeichen...

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Dinge, die nicht kaputtgehen sollten

Dinge, die nicht kaputtgehen sollten - in diese Kategorie fällt zweifellos das Netzteil des Routers, denn damit ist der Draht zur Welt erst einmal durchgeknipst... zum Glück nur für ungefähr zehn Minuten, bis ich in einer der Kabelkisten ein kompatibles gefunden hatte, was ursprünglich zu einem Netzwerk-Druckerserver gehört.
Da das Teil aber dummerweise nur 1 statt der eigentlich benötigten 2,5 Ampere am Ausgang aufweist war die letzten zwei Tage nur "Notbetrieb" möglich - es funktionierte zwar, aber wie üblich rund um die Uhr durchlaufen lassen wollte ich es nicht, da es doch etwas wärmer als normalerweise wurde. Zum Glück hatte der freundliche Bauteilehändler passenden Ersatz - sogar mit 3 Ampere und für erfreuliche 13,23 Euro (ob das wohl darauf schließen läßt, daß hier irgendwann einmal DM-Preise umgerechnet wurden?). Und mit angegebener MTBF von 35000 Stunden - also sollte es theoretisch mindestens 4 Jahre Dauerbetrieb klaglos überstehen.

Frau K. - falls also doch noch ein Router/Modem für die werte Tochter benötigt wird (ich verstehe nach wie vor nicht, warum der rosa Riese sich da so anstellt, normalerweise wird das Zeug doch mitgeliefert bei Vertragsänderung, zumindest wenn man erstmalig "das Internet" bestellt), dann hätte ich da noch den Zyxel, den mir mein Kollege P. angeboten hat und der hier nach wie vor unverrichteter Dinge harrt, weil ich mit meinem "alten" eigentlich recht zufrieden bin, zum Selbstkostenpreis (also quasi hinterhergeworfen) abzugeben. Einfach Bescheid sagen.

Natürlich gibt es noch mehr Dinge, die nicht kaputtgehen sollten, man könnte ein ganzes Nachschlagwerk damit füllen - hoffen wir mal, daß es vorerst bei einem Netzteil für 13,23 bleibt...

... aus der Reihe "wenn man in den eigenen Abos auf die zweite Seite rutscht, dann wird es Zeit für einen sinnfreien Eintrag"

P.S.: Neu in der Rotation (siehe unten rechts): "BM", das neue Werk von Barbara Morgenstern. Dazu gibt es bei Gelegenheit aber eine ausführliche Rezension - wenn ich mich reingehört habe.

Montag, 8. Dezember 2008

Finanzkrise hautnah... oder auch nicht

Da bin ich aber froh, daß wir hier seit acht Jahren nicht mehr dazugehören... und noch ein wenig froher, daß ich damals meine Stock Options ausgeübt habe, als der Tribune-Kurs nach dem Verkauf der Firma durch die Tribune einen richtigen "Freudensprung" gemacht hatte. Die wären ansonsten nämlich jetzt futsch nichts mehr wert.

Via Lanu

... aus der Rubrik "Finanzkrise? Ist zum Glück bisher nur anderswo"

Samstag, 6. Dezember 2008

Pisa läßt grüßen

Ich schaue gerade die Maus-Show im Ersten - und eben wurden ca. 15 Leute aller Altersgruppen auf der Straße gefragt, was MP3 eigentlich bedeutet. Keiner hat es gewußt. Fazit: Wie üblich - alle doof.

Irgendwie peinlich...

... wäre es mir ja schon, mich als Urgestein des Internet zu bezeichnen, wenn ich erst im Jahr 2000 meine erste Email-Adresse eingerichtet hätte... das kann einem ja nur ein müdes Lächeln entlocken, wenn man schon mehr als dreimal so lange einschlägige Erfahrungen mit der seinerzeittm sogenannten Datenfernübertragung hat.

... aus der Rubrik "und wenn er Internet sagt, dann meint er nur KlickiBunti"

Montag, 1. Dezember 2008

Zwei, nein - drei Worte:

Es schneit.

Args!

Mittwoch, 26. November 2008

So, Frau Merkel...

... dann mal Butter bei die Fische: Sie glauben also, daß vor allen Dingen schnelle Internetanbindungen bei der Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise helfen werden? Dann sorgen Sie doch bitte gleich mal dafür, daß hier im Ort das DSL endlich mit voller Geschwindigkeit zur Verfügung steht.

Dienstag, 25. November 2008

Spaß mit Bus und Bahn

Nachdem das ja gestern ausnahmsweise hervorragend geklappt hat, mußte heute früh dann gleich wieder der Bus Verspätung haben - Folgen: S-Bahn weg, Straßenbahn am Südbahnhof um eine Minute verpaßt, also eine satte halbe Stunde länger unterwegs als normalerweise...

Wenn man bedenkt, daß ich somit fast zwei Stunden unterwegs war (mit Auto oder Motorrad habe ich Mühe, länger als eine halbe Stunde für die Strecke zu benötigen), dann fällt die Entscheidung gegen die öffentlichen Verkehrsmittel wirklich nicht schwer - bedauerlicherweise, denn die zwei Kilometer Fußmarsch von der Endhaltestelle zum Büro sind gar nicht mal so schlecht für die Kondition.

Nachtrag: Einen Vorteil hat das Bahnfahren ja - man kommt dabei wenigstens mal wieder zum Bloggen, das macht sich während des Autofahrens dann doch nicht so gut. Und auf dem Rückweg lief dann auch alles wieder wie am Schnürchen.

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