72 Stunden Wien - Teil 7
Samstag, 13. Juni 2009
Nachdem ich erneut einfach wunderbar durchgeschlafen habe packe ich meine Sachen zusammen und genieße mein letztes Frühstück im Haus des Gastgebers, der mir netterweise für den Rückweg noch ein paar Tips gibt, welche Route ich nehmen soll, um noch etwas von der Landschaft im Salzburger Land genießen zu können. Nach dem Aufladen des Gepäcks drückt er mir noch einen Müsliriegel in die Hand, damit ich unterwegs nicht verhungere und läßt es sich nicht nehmen die "Aufstiegszeremonie" zu beobachten.
Zunächst geht es auf der gleichen Route wieder Richtung Westen zurück, auf der ich auch hergekommen bin - dann halte ich mich aber etwas weiter südlich. Beim ersten Tankstop komme ich mit einem KTM-Fahrer ins Gespräch, der offenbar ein kleines Problem hat - jedenfalls hat er die Sitzbank heruntergenommen - und es stellt sich heraus, daß sich die Masseverbndung seiner Batterie wohl losvibriert hatte und er jetzt erst einmal nach der Mutter "fischen" darf - mit zwei Schraubendrehern gelingt es ihm schließlich, das Biest wieder herauszuholen und das Kabel wieder zu befestigen. Er meint dann noch, daß er wohl jede Tankstelle in Österreich kennt, denn nach ca. 100km müsse er jeweils nachtanken - meine Reichweite ist da mit 200-250km deutlich reisetauglicher (wenn auch nicht wüstentauglich - aber dafür gibt es ja schließlich Sonderzubehör).
Das Wetter ist herrlich, genau richtig, und ich komme gut voran, wobei ich aber den einen oder anderen Haken schlage, um kleinere Nebenstrecken zu genießen - wieder reihen sich die Kurven nur so aneinander, ein wahres Eldorado. Gegen 18 Uhr folgt der zweite Tankstop (diesmal mit Automatenzahlung, wobei der Quittungsdrucker aber anscheinend kein Papier mehr hat), und ich schaffe es gerade noch so, auch die unterwegs eingenommenen Getränke wieder loszuwerden, denn die Tankstelle macht gerade zu. Ich fahre noch etwas weiter, aber so langsam bekomme ich auch etwas Hunger und Lust auf eine größere Pause, und diese mache ich dann in Gmunden, genau hier:

Der Gastgeber ruft mich während des Abendessens an - er hat Glück, daß ich gerade Pause mache, denn beim Fahren telefoniert es sich naturgemäß nicht wirklich gut, und außerdem hört man das Telefon ja auch nicht - und wundert sich, daß ich "erst" hier bin... aber man kommt natürlich auf der Landstraße nicht gar so flott voran, als wenn man sich die stupide Autobahn gibt (die ja nicht umsonst Autobahn heißt). Auf diesem Bild sieht man übrigens mein vollgepacktes Baby links hinter der Mauer stehen, wenn man ganz genau hinschaut:

Nicht nur am Tegernsee ist es schön - auch hier läßt es sich prima aushalten:




Nach dem Abendessen es ist inzwischen etwa 21:30 Uhr - beschließe ich, noch ein wenig weiterzufahren. Unterwegs wird es dann natürlich dunkel. Zwischendurch komme ich noch an einem Feuerwehr- und Polizeieinsatz vorbei, es brennt allerdings nicht, sondern es wird wohl ein Hund gesucht, der seit ein paar Tagen verschwunden ist, und versuche dann gegen 23 Uhr zum ersten Mal, den Tag zu beenden - schließlich habe ich abzüglich der Pausen schon wieder einen ganzen "Arbeitstag" hinter mir - was jedoch zunächst nicht von Erfolg gekrönt ist: Durch den Feiertag haben wohl viele das lange Wochenende für einen Kurzurlaub genutzt. Auch beim zweiten Gasthof wurde das letzte Zimmer gerade eine Viertelstunde zuvor vergeben, und ich stelle mich schon auf eine "Nachtschicht" und durchfahren bis nach Hause ein - aber in Mondsee (am gleichnamigen See natürlich) habe ich schließlich Glück und bekomme im Hotel Krone ein Zimmer:

Ich gehe mir noch ein wenig die Beine vertreten...

... gegenüber vom Hotel habe ich das Stahlroß "angeleint"...

... und an diesem Schild mußte ich zum Glück nur seitlich vorbei:

Auf dem Rückweg ins Bett setze ich mich noch an den Internet-PC - eieiei, ich weiß nicht, wie lange es her ist, daß ich vor einem Windows 2000 mit IE4 gesessen habe, das Teil braucht jedenfalls schon eine gefühlte halbe Stunde zum hochfahren - und schicke noch schnell eine Mail raus, daß ich die Etappe wohlbehalten hinter mich gebracht habe. Zum Glück gab es den Internet-PC aber - es hätte schlimmer kommen können:

Eigentlich gibt es im Hotel auch WLAN, aber ich hatte nicht damit gerechnet und somit beim Einchecken nicht danach gefragt, und so fehlt mir die Zugangskennung.
Ich falle schließlich erschöpft, aber zufrieden ins Bett - die vorletzte Etappe ist geschafft - und damit auch der vorletzte Teil des Reiseberichtes. Morgen gebe ich Euch dann den Rest.
Nachdem ich erneut einfach wunderbar durchgeschlafen habe packe ich meine Sachen zusammen und genieße mein letztes Frühstück im Haus des Gastgebers, der mir netterweise für den Rückweg noch ein paar Tips gibt, welche Route ich nehmen soll, um noch etwas von der Landschaft im Salzburger Land genießen zu können. Nach dem Aufladen des Gepäcks drückt er mir noch einen Müsliriegel in die Hand, damit ich unterwegs nicht verhungere und läßt es sich nicht nehmen die "Aufstiegszeremonie" zu beobachten.
Zunächst geht es auf der gleichen Route wieder Richtung Westen zurück, auf der ich auch hergekommen bin - dann halte ich mich aber etwas weiter südlich. Beim ersten Tankstop komme ich mit einem KTM-Fahrer ins Gespräch, der offenbar ein kleines Problem hat - jedenfalls hat er die Sitzbank heruntergenommen - und es stellt sich heraus, daß sich die Masseverbndung seiner Batterie wohl losvibriert hatte und er jetzt erst einmal nach der Mutter "fischen" darf - mit zwei Schraubendrehern gelingt es ihm schließlich, das Biest wieder herauszuholen und das Kabel wieder zu befestigen. Er meint dann noch, daß er wohl jede Tankstelle in Österreich kennt, denn nach ca. 100km müsse er jeweils nachtanken - meine Reichweite ist da mit 200-250km deutlich reisetauglicher (wenn auch nicht wüstentauglich - aber dafür gibt es ja schließlich Sonderzubehör).
Das Wetter ist herrlich, genau richtig, und ich komme gut voran, wobei ich aber den einen oder anderen Haken schlage, um kleinere Nebenstrecken zu genießen - wieder reihen sich die Kurven nur so aneinander, ein wahres Eldorado. Gegen 18 Uhr folgt der zweite Tankstop (diesmal mit Automatenzahlung, wobei der Quittungsdrucker aber anscheinend kein Papier mehr hat), und ich schaffe es gerade noch so, auch die unterwegs eingenommenen Getränke wieder loszuwerden, denn die Tankstelle macht gerade zu. Ich fahre noch etwas weiter, aber so langsam bekomme ich auch etwas Hunger und Lust auf eine größere Pause, und diese mache ich dann in Gmunden, genau hier:

Der Gastgeber ruft mich während des Abendessens an - er hat Glück, daß ich gerade Pause mache, denn beim Fahren telefoniert es sich naturgemäß nicht wirklich gut, und außerdem hört man das Telefon ja auch nicht - und wundert sich, daß ich "erst" hier bin... aber man kommt natürlich auf der Landstraße nicht gar so flott voran, als wenn man sich die stupide Autobahn gibt (die ja nicht umsonst Autobahn heißt). Auf diesem Bild sieht man übrigens mein vollgepacktes Baby links hinter der Mauer stehen, wenn man ganz genau hinschaut:

Nicht nur am Tegernsee ist es schön - auch hier läßt es sich prima aushalten:




Nach dem Abendessen es ist inzwischen etwa 21:30 Uhr - beschließe ich, noch ein wenig weiterzufahren. Unterwegs wird es dann natürlich dunkel. Zwischendurch komme ich noch an einem Feuerwehr- und Polizeieinsatz vorbei, es brennt allerdings nicht, sondern es wird wohl ein Hund gesucht, der seit ein paar Tagen verschwunden ist, und versuche dann gegen 23 Uhr zum ersten Mal, den Tag zu beenden - schließlich habe ich abzüglich der Pausen schon wieder einen ganzen "Arbeitstag" hinter mir - was jedoch zunächst nicht von Erfolg gekrönt ist: Durch den Feiertag haben wohl viele das lange Wochenende für einen Kurzurlaub genutzt. Auch beim zweiten Gasthof wurde das letzte Zimmer gerade eine Viertelstunde zuvor vergeben, und ich stelle mich schon auf eine "Nachtschicht" und durchfahren bis nach Hause ein - aber in Mondsee (am gleichnamigen See natürlich) habe ich schließlich Glück und bekomme im Hotel Krone ein Zimmer:

Ich gehe mir noch ein wenig die Beine vertreten...

... gegenüber vom Hotel habe ich das Stahlroß "angeleint"...

... und an diesem Schild mußte ich zum Glück nur seitlich vorbei:

Auf dem Rückweg ins Bett setze ich mich noch an den Internet-PC - eieiei, ich weiß nicht, wie lange es her ist, daß ich vor einem Windows 2000 mit IE4 gesessen habe, das Teil braucht jedenfalls schon eine gefühlte halbe Stunde zum hochfahren - und schicke noch schnell eine Mail raus, daß ich die Etappe wohlbehalten hinter mich gebracht habe. Zum Glück gab es den Internet-PC aber - es hätte schlimmer kommen können:

Eigentlich gibt es im Hotel auch WLAN, aber ich hatte nicht damit gerechnet und somit beim Einchecken nicht danach gefragt, und so fehlt mir die Zugangskennung.
Ich falle schließlich erschöpft, aber zufrieden ins Bett - die vorletzte Etappe ist geschafft - und damit auch der vorletzte Teil des Reiseberichtes. Morgen gebe ich Euch dann den Rest.
virtualmono - 12. Jul, 01:41
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