72 Stunden Wien - Teil 3
Mittwoch, 10. Juni
Ich habe einfach herrlich geschlafen, bin einigrmaßen pünktlich um halb acht wieder wach (wenn das doch außerhalb des Urlaubes auch so einfach wäre...) und wie vereinbart dann kurz nach acht zum Frühstück unten. Ganz entgegen meiner Gewohnheit esse ich Marmelade, denn es gibt diese wunderbare Orangenmarmelade - die muß ich auch unbedingt mal wieder auf den Einkaufszettel setzen. Um 9 Uhr geht es dann los Richtung Innenstadt - zunächst mit dem Taxi zur U-Bahn, dann noch fix ein Ticket lösen. Für alle die sich schon die ganze Zeit gefragt haben, warum diese Serie "72 Stunden Wien" heißt: Ganz einfach - genau so heißt die Fahrkarte, welche von nun an für genau 72 Stunden lang gültig sein wird. Der Gastgeber gibt mir eine kurze Einführung über die Aufteilung der Stadt in die Bezirke, erklärt geduldig die Stationen und Gebäude, die wir passieren. Wir müssen noch einmal umsteigen und sind schließlich beim Museumsquartier, wo wir uns dann erst einmal verabschieden - wir vereinbaren noch, daß wir uns gegen 13 Uhr zum Mittagessen wieder treffen, Herr Steppenhund geht ins Büro, und ich begebe mich auf Exkursion durch den 1. Bezirk (also die Innenstadt). Eine Fahrkarte habe ich ja, aber ich liebe es eigentlich, erst einmal herumzulaufen und einfach den Blick schweifen zu lassen. Es fängt zwischendurch zwar auch mal ein wenig an zu tröpfeln, aber das macht nichts.

Ich schlendere vom Museumsquartier, dessen Hof ich durchquert habe Richtung Zentrum und lasse einfach den Blick schweifen.

In Wien darf natürlich auch ein Fiaker nicht fehlen:

Ich bewege mich ganz gemütlich weiter...





... und lande schließlich am Donaukanal, wo mir das hier ins Auge springt (für die Einheimischen nichts besonderes, für den Besucher aber amüsant):

Aber auch sehr ernste Dinge gibt es zu bestaunen...

... in der Tat - wir dürfen das niemals vergessen (um so wichtiger ist es, den aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland entschieden entgegenzuwirken, aber das nur am Rande).

Da es inzwischen auf halb eins zugeht frage ich eine Dame, wie ich denn wohl wieder zum Museumsquartier komme - und sie antwortet prompt "Da brauchen Sie eine U-Bahn". "Nein, ich bin ja auch von dort zu Fuß hierhergekommen - auch wenn ich wohl einen ganz schönen Bogen geschlagen habe." erwidere ich höflich, aber bestimmt, und ernte zunächst einen verdutzten Blick, aber dan weist sie mir schließlich doch den richtigen Weg und meint noch, daß es aber gute zwanzig Minuten über den Ring dauern könnte.


Ich rufe also kurz an, gebe meine Position durch und begebe mich dann auf den Weg zum Büro.

Praktischerweise befindet sich bei Herr Steppenhunds Büro im gleichen Gebäude ein sehr nettes Bistro, wo wir dann das Mittagessen gemeinsam verbringen. Hier fällt mir zum ersten Mal auf, daß man ja in Österreich im Lokal rauchen darf - potzblitz!
Auf einen Kaffee und eine Demonstration eines sehr speziellen Produktes, das es so woanders nicht gibt gehe ich nach dem Essen noch mit in die Firma, die sich in einem sehr schönen alten Gebäue befindet, und lasse den Gastgeber anschließend noch ein wenig arbeiten und begebe mich auf Teil zwei meines Erkundungsganges, von dem ich Euch dann im nächsten Teil berichten werde.
Ich habe einfach herrlich geschlafen, bin einigrmaßen pünktlich um halb acht wieder wach (wenn das doch außerhalb des Urlaubes auch so einfach wäre...) und wie vereinbart dann kurz nach acht zum Frühstück unten. Ganz entgegen meiner Gewohnheit esse ich Marmelade, denn es gibt diese wunderbare Orangenmarmelade - die muß ich auch unbedingt mal wieder auf den Einkaufszettel setzen. Um 9 Uhr geht es dann los Richtung Innenstadt - zunächst mit dem Taxi zur U-Bahn, dann noch fix ein Ticket lösen. Für alle die sich schon die ganze Zeit gefragt haben, warum diese Serie "72 Stunden Wien" heißt: Ganz einfach - genau so heißt die Fahrkarte, welche von nun an für genau 72 Stunden lang gültig sein wird. Der Gastgeber gibt mir eine kurze Einführung über die Aufteilung der Stadt in die Bezirke, erklärt geduldig die Stationen und Gebäude, die wir passieren. Wir müssen noch einmal umsteigen und sind schließlich beim Museumsquartier, wo wir uns dann erst einmal verabschieden - wir vereinbaren noch, daß wir uns gegen 13 Uhr zum Mittagessen wieder treffen, Herr Steppenhund geht ins Büro, und ich begebe mich auf Exkursion durch den 1. Bezirk (also die Innenstadt). Eine Fahrkarte habe ich ja, aber ich liebe es eigentlich, erst einmal herumzulaufen und einfach den Blick schweifen zu lassen. Es fängt zwischendurch zwar auch mal ein wenig an zu tröpfeln, aber das macht nichts.

Ich schlendere vom Museumsquartier, dessen Hof ich durchquert habe Richtung Zentrum und lasse einfach den Blick schweifen.

In Wien darf natürlich auch ein Fiaker nicht fehlen:

Ich bewege mich ganz gemütlich weiter...




... und lande schließlich am Donaukanal, wo mir das hier ins Auge springt (für die Einheimischen nichts besonderes, für den Besucher aber amüsant):

Aber auch sehr ernste Dinge gibt es zu bestaunen...

... in der Tat - wir dürfen das niemals vergessen (um so wichtiger ist es, den aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland entschieden entgegenzuwirken, aber das nur am Rande).

Da es inzwischen auf halb eins zugeht frage ich eine Dame, wie ich denn wohl wieder zum Museumsquartier komme - und sie antwortet prompt "Da brauchen Sie eine U-Bahn". "Nein, ich bin ja auch von dort zu Fuß hierhergekommen - auch wenn ich wohl einen ganz schönen Bogen geschlagen habe." erwidere ich höflich, aber bestimmt, und ernte zunächst einen verdutzten Blick, aber dan weist sie mir schließlich doch den richtigen Weg und meint noch, daß es aber gute zwanzig Minuten über den Ring dauern könnte.


Ich rufe also kurz an, gebe meine Position durch und begebe mich dann auf den Weg zum Büro.

Praktischerweise befindet sich bei Herr Steppenhunds Büro im gleichen Gebäude ein sehr nettes Bistro, wo wir dann das Mittagessen gemeinsam verbringen. Hier fällt mir zum ersten Mal auf, daß man ja in Österreich im Lokal rauchen darf - potzblitz!
Auf einen Kaffee und eine Demonstration eines sehr speziellen Produktes, das es so woanders nicht gibt gehe ich nach dem Essen noch mit in die Firma, die sich in einem sehr schönen alten Gebäue befindet, und lasse den Gastgeber anschließend noch ein wenig arbeiten und begebe mich auf Teil zwei meines Erkundungsganges, von dem ich Euch dann im nächsten Teil berichten werde.
virtualmono - 24. Jun, 00:29
627 mal gelesen
Die Bilder sind sehr schön geworden. Da wird man ja richtig neugierig auf die Stadt...