frank (Gast) - 21. Apr, 11:59 - geändert 21. Apr, 11:59

Zuerst einmal muss ich meine -zum Glück inzwischen von Dir rausgenommenen - Kommentare zum Beginn dieses Themas rückgängig machen. Ich habe tatsächlich nicht weit genug nachgedacht - wenn man demokratische Erwartungen an gewählte Vertreter hat erscheint der Unglaube solch eines Szenarios überwiegend; doch die basteln tatsächlich an nichts anderem als einer Überwachungs-Zensur -und Kriminalisierungsstruktur unter dem Deckmantel von Rechtssprechung und Legalität.
Das IP-Loggen ist mir gestern schon übel aufgestoßen als den Artikel bei heise gelesen habe; ähnliche Gedanken wie du sie auch äußertest drängten sich auf.
Man sollte also schon mal ein paar Maßnahmen überdenken , wenn man sie nicht sowieso schon so umgesetzt hat
1) OpenDNS
2) Tor oder ähnliches System
3) E-Mail nur mit OPGP
Am besten noch ein Proggie wie SMac für die Mac Addie.

Resisti

btw. darf man in Deutschland schon wieder verlinken ohne automatisch immer bei wikileaks.de zu landen und somit letztlich immer auf einer Liste mit KiPo Verweisen?

Gruß vom Fuß

virtualmono - 21. Apr, 20:35 - geändert 21. Apr, 20:35

Hallo Frank, ich habe inzwischen mit etlichen Leuten über das Thema diskutiert. Frau K. meinte zum Beispiel, mein erster Eintrag dazu wäre - wenn man mich nicht kennt - tatsächlich etwas schräg rübergekommen, also wohl nicht ausführlich genug und somit mißverständlich.
Was jetzt aber passiert, das hätte ich mir damals so tatsächlich nicht vorstellen können - das Ganze bleibt absurd, irgendwie schon fast Realsatire, wenn es nicht so verdammt ernst wäre. Natürlich hat Artikel 10 einen Gesetzesvorbehalt, aber das ist noch kein Grund, ihn derart plump auszuhebeln. Wie gesagt - man kann ja höchstens bei den Wahlen versuchen, ihnen die Rechnung dafür zu präsentieren, indem man keine der etablierten Parteien wählt, denn die stecken da ja alle mit drin (selbst von den Linken gab es auf den Vorschlag von Zypries, daß man die Zugriffe auf die Stopseiten strafverfolgen müßte Applaus, was letztendlich dann wohl zu diesem Entwurf geführt haben dürfte...).
Ich halte es aber für das falsche Signal an die Politik, jetzt auf Teufel komm raus zu verschlüsseln etc. - schließlich habe ich ja nichts zu verbergen, und je mehr Leute ihren Unmut über diesen Unfug laut und deutlich artikuieren, um so besser. Die grundsätzliche Frage bleibt ja bestehen: Warum zum Teufel nehmen sie den Schmutz nicht vom Netz obwohl die Gesetzesgrundlagen dafür ja längst existieren (genau das wäre nämlich effektiv und sinnvoll), sondern verfallen in blinden Aktionismus und wollen einfach nur diesen "digitalen Vorhang" darüberhängen, der die wirklichen Täter unbeachtet weitermachen läßt? Ich finde das einfach ungeheuerlich.

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