Die Konsultation...

... meines Krafttieres rief mir heute verschiedene Dinge ins Gedächtnis.

Da ist einerseits der damals gern und oft angebrachte Spruch der S. "ohne mich würde hier überhaupt nichts vorangehen". Das war natürlich damals schon vollkommener Blödsinn und gilt heute - wo ich ja sowieso weitgehend alles alleine erledige - erst recht nicht. Es ist nur so, daß zwar eine ganze Menge passiert, man es aber nicht unbedingt unmittelbar sieht, sondern ich vielmehr oft mit Dingen beschäftigt bin, die vielleicht erst in ein paar Wochen oder gar Monaten eine Wirkung zeigen, die sich auch dem vollkommen Unbedarften erschließt.
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Andererseits ist da mein Verhältnis zur Zeit und den innerhalb der Zeit zu erledigenden Aufgaben. Wir hatten das ja schon: Unter extremem Zeitdruck "funktioniere" ich am Besten. Ich kann mich kaum erinnern, irgendeine Hausarbeit nicht auf den letzten Drücker (sprich in der Nacht vor dem Abgabetermin) fertiggemacht zu haben, und das war auch gut so. Wenn ich vermeintlich unendlich viel Zeit für etwas habe, dann verfalle ich ins "Trödeln" - was ja auch ganz schön ist, denn solche Phasen braucht wohl jeder zwischendurch. Wobei das Trödeln nicht wörtlich zu nehmen ist, denn in dieser Zeit passieren eben jene Dinge, die man nicht unmittelbar sieht.
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Ich liebe es, nach Plan vorzugehen, und die Planung verschlingt eben auch einen ziemlichen Anteil an der gesamten für eine Aufgabe zur Verfügung stehenden Zeit. Manchmal sogar deutlich länger als die Erledigung der eigentlichen Teilschritte der Aufgabe. Und wiederum ist das auch gut so, denn es gibt nicht schlimmeres, als vollkommen planlos draufloszuhuddeln, wie das unsere Bimbesregierung zum Beispiel mit dieser unsäglichen E10-Einführung wieder einmal glänzend demonstriert hat (wer tankt eigentlich das Zeug? Niemand, oder?).
Also erstelle ich mir lieber eine detaillierte Taskliste und hake fein säuberlich die erledigten Schritte ab - das dient erstens dazu, schon im Vorfeld die Gedanken zu ordnen und mental auf die Aufgabe(n) vorbereitet zu sein, zweitens ist oft auch die Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge essentiell, und drittens vergißt man nichts.
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Vielleicht hätte ich doch einen Nord Lead Anniversary erstehen sollen - inzwischen sind sie weg.
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Notiz an mich selbst: Klavierstimmer anrufen.
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So einiges klang vor 25 Jahren schon ziemlich "fett". Bandsättigung ist halt auch was feines, und daß der PPG immer noch zu meinen Lieblingsspielzeugen gehört kommt auch nicht von ungefähr.
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Es gehört schon ein gerütteltes Maß an Dummheit dazu, die Kaffeepads komplett im Schreibtisch zu vergessen (also sämtliche)... na dann muss ich wohl nochmal dahin.

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