Samstag, 8. August 2009

Große Kalorienverbrennung

Morgen wird es regnen. Ursprünglich war der Plan, am Sonntag auf den Fuchstanz zu radeln, aber angesichts der Wettervorhersage haben wir das dann am Donnerstag spontan auf Samstag verlegt.

Zwanzig Minuten vor der vereinbarten Zeit ist der Herr P. - mein Kollege aus dem Unix-Team - schon bei mir. Ich bin gerade dabei, die Reifen manuell auf den erforderlichen Druck zu bringen, nachdem ich mir kurz zuvor an der Tankstelle am Schild "Defekt" die Nase gestoßen habe, das an der "Luft" hängt, gehe noch kurz hinein, den "Kängurubeutel" packen, und schon kann es losgehen. Zunächst ist es noch ganz gemütlich, wir fahren Richtung Wald, am Schwmmbad vorbei, und halten uns dann weiter links. Nach dem Überqueren der B455 fahren wir allerdings geradeaus weiter, sodaß wir letztendlich erst einmal - den inzwischen aufgetauchten Schildern zum Fuchstanz folgend - an der Hohemark vorbeikommen. Ab hier geht es dann so richtig los - bergab geht es jetzt nicht mehr, sondern es liegen noch 350 Höhenmeter vor uns(120 haben wir schon überwunden, wobei es dann doch etwas mehr gewesen sein dürfte, denn bis hierher ging es einige Male dann doch schon wieder bergab).

Wenn man mit dem Fahrrad den Berg hochfährt und es dabei so richtig steil wird, dann weiß man auf einmal, wozu so ein Mountainbike eigentlich 27 Gänge hat und wofür der ganz kleine Kranz vorne gedacht ist... wir legen auf dem Anstieg dann auch immer wieder kurze Pausen zwecks Aufnahme von inzwischen reichlich verbrauchtem Wasser zu uns und kommen schließlich nach etwa zweieinviertel Stunden an unser Ziel:

Fuchstanz

Es ist gut, daß es heute ein wenig bedeckt ist - eigentlich ideales Wetter für sportliche Betätigung - und nicht, wie gestern, um die 30 Grad herrschen. Trotzdem brauchen wir jetzt erst einmal eine kleine Stärkung (das Weißbier ist selbstverständlich alkoholfrei):

Erbsensuppe

Müßig zu sagen, daß der Erbseneintopf sozusagen mein Frühstück ist. Nach einer guten Stunde Pause begeben wir uns dann auf den Rückweg - es ist nur eine kleine, im Vergleich zum Hinweg lächerliche Steigung zu nehmen, und von da an geht es nur noch bergab. Man könnte ein Höllentempo erreichen, allerdings lassen wir es nicht so krachen (ohne Helm will man auch nicht wirklich mit 50 km/h oder mehr gegen einen Baum donnern, weil man eine Kurve nicht schafft... das heißt, eigentlich will man gar nicht gegen einen Baum donnern), und auch eine elegante "Rahmenbremsung" macht sich mit kurzen Hosen sicher nicht so erfrischend.

Erfrischend war dann aber das Pils zum traditionellen Fuchtanz-Tour-Ausklang im Brauhaus in Oberursel, wo ich dann auch gleich noch das Mittagessen - Schweinesteak Jäger Art - zu mir genommen habe. Gegen 15:45 machen wir uns dann auf den Heimweg und verabschieden uns bei Bommersheim, wo der Herr P. nach links Richtung Maindörfli und ich nach rechts Richtung Stierstadt abbiege. Den kurzen Anstieg zu dem Tennisplätzen nehme ich gar nicht mehr wirklich wahr, das ist gegen die zuvor bereits geleistete "Höhenarbeit" jetzt Kinderkram, und um 16:10 bin ich dann wieder daheim, wo ich es mir erst einmal in der Badewanne gemütlich mache. Anschließend folgt dann das wohlverdiente Füßehochlegen auf dem Sofa, und ich nicke tatsächlich ein wenig ein, bis mich Frau K. dann um 21 Uhr fernmündlich aus dem Schlummer reißt.

Fazit: Öfter machen. Aber der Lenkervorbau ist für mich immer noch ein gutes Stück zu niedrig - fürs Bergauffahren ist das ja OK, weil das Vorderrad nicht so schnell aufsteigt, aber bergab gibt das irgendwie ein mulmiges Gefühl, zumal es bei einer Vollbremsung mit den Scheibenbremsen sicher ein Leichtes ist, inklusive Rad einen lustigen Purzelbaum über den Lenker hinzulegen - da muß noch mal was passieren. Ansonsten ist so ein vollgefedertes Rad eine feine Sache.

Montag, 3. August 2009

Wer immer noch nicht begriffen hat...

... was in diesem unserem Lande gerade mit der Meinungsfreiheit passiert, dem sei diese Bestandsaufnahme im Lawblog wärmstens ans Herz gelegt. Danke Herr Vetter - besser kann man es nicht beschreiben.

Sonntag, 2. August 2009

Polizeistaat Deutschland...

... oder Bouffier, unser Schäuble für Arme. Hierzu fällt mir nur noch ein, daß ich diese Schwachköpfe Angsthasen nicht gewählt habe... und es auch mit Sicherheit nicht tun werde

Samstag, 1. August 2009

Radarfallen

Gestern bin ich dann an so einem Ding vorbeigekommen und hatte die Kamera griffbereit.

Wie man sieht sind die eigentlich recht unauffällig in die Landschaft eingebettet...

Blitzer Totale

... aber stechen bei näherer Betrachtung dann doch ziemlich ins Auge:

Blitzer Detail

Dieses Exemplar befindet sich übrigens in Königstein-Schneidhain (wenn man vom Kreisel aus herunterfährt).

Mittwoch, 29. Juli 2009

Politiker und Dienstwagen

Nur mal so zur Information, weil ja momentan alle auf Ulla Schmidt eindreschen - auch andere PolitikerInnen leisten sich nette Extratouren... vor dem Hintergrund von 7 Tonnen extra-CO2-Ausstoß pro Jahr muß einem die sogenannte "Umweltplakette" ja wie ein Treppenwitz vorkommen.

Montag, 27. Juli 2009

Dreht sie jetzt gänzlich ab?

Wie zum Teufel kommen die ganzen Politiker - allen voran wieder einmal uns Zensursula - auf die Schnapsidee, das Internet sei ein rechtsfreier Raum (siehe letzter Absatz)? Ich finde es ist Zeit, daß die mal ihre Hausaufgaben machen und sich über die Rechtslage informieren, sonst muß ich sie leider alle feuern (schließlich arbeiten die doch alle für uns und werden von unserem Geld bezahlt, oder habe ich da etwas falsch verstanden?).

Sonntag, 26. Juli 2009

Zweiter Pommerscher Feuerstuhl 2009

Übers Wochenende war es dann endlich soweit - keiner hat Kosten und Mühe gescheut, sich für das Wochenende vom 24. bis 26. Juli freizuschaufeln, und so waren wir am Freitag gegen 17 Uhr dann auf der Autobahn Richtung Köln.
Während ich eher übersichtliches Gepäck (Powerbook und Line6-KB37, eine kleine 3-Oktaven-Tastatur) mitführe - den Rechner habe ich sogar auf dem Motorrad fast immer dabei, wozu habe ich mir schließlich die 12"-Version gegönnt - heißt es beim Herrn Polarisator erst einmal einen 25 Kilogramm schweren Koffer ins Auto zu wuchten, denn sein Musikrechner ist nur bedingt mobil zu nennen. Geht aber, wir haben ja schließlich gut gefrühstückt.

Trotz diverser Baustellen kommen wir bestens durch, auch wenn ich das Bluesmobil wie üblich nicht mit Höchstgeschwindigkeit bewegen kann, weil immer irgendein Schleicher die linke Spur verstopft, aber das kenne ich ja inzwischen... gute Bremsen braucht man halt schon.

Den ersten Abend verbringen wir dann nach einem ausgezeichneten Abendessen - vielen Dank an die Dame des Hauses, auch für die weitere erstklassige Versorgung - ausschließlich mit dem Aufbau und dem Zähmen der Technik unter Zuhilfenahme diverser Handbücher, die immerhin Aufschluß darüber geben, daß das HD-Recording-System standardmäßig SMPTE-Signale mit 30 Frames pro Sekunde erwartet. Dennoch ist es als Slave einfach nicht zum Laufen zu bekommen, aber da wir es dann in die andere Richtung (Logic als Slave) hinbekommen macht das auch wieder nichts (Anmerkung fürs nächste Mal: Vielleicht hätte das nach Korrektur des Startpunktes auf 00:00:00:00 dann auch geklappt - ausprobieren).

Am Samstag geht es dann zügig weiter - es werden Schlagzeuge aufgenommen, der Gastgeber singt auf ein neues Lied (das übrigens derartige Ohrwurmqualitäten hat, daß es mir schon den ganzen Tag nicht aus dem Kopf geht), abends wird dann noch gegrillt und diverse Schwänke aus der Jugendzeit machen die Runde, bevor wir uns schließlich ans Finale begeben - eine kleine Mastering-Session, die erst gegen 2:30 Uhr ein Ende findet.

Am Sonntag wird dann nach dem Morgenkaffee wieder der große Koffer gepackt, und es geht - leider schon - wieder zurück nach Frankfurt, wo schon wieder die Arbeit auf mich wartet. Aber "schee wars" :-)))

Donnerstag, 23. Juli 2009

Eat this, big blue

Hier mal ein Video für alle die glauben, eine Oracle-Installation sei unglaublich umständlich und kompliziert und würde Stunden dauern (jedenfalls hat das IBM wohl in Dänemark gegenüber Kunden behauptet - und Miracle beweist eindrucksvoll das Gegenteil - man beachte die Uhr unten rechts):

Ein Z8...

für nur €25000 - ja ja, und die Erde ist am Ende doch nur eine Scheibe...

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