Mittwoch, 4. Juni 2008

Der leidige Leasing-Austausch

Alle zwei Jahre - so auch jetzt - ist es wieder soweit: Es gibt eine neue WinDOSe fuers Buero (die fehlenden Umlaute zeugen davon, dass ich an dieser gerade sitze).

Zunaechst einmal macht das einen Haufen Arbeit bei der Menge an Software, die man als "IT-Heini" so jeden Tag benoetigt und die - nebst System und Treibern - erst einmal installiert sein will. Aber unterm Strich ist das auch immer ein nettes Ausmisten, denn vieles was sich auf dem alten Rechner so angesammelt hat wird nicht mehr wirklichgebraucht und kann auf eine Archivplatte.

Linux faellt auf der neuen Hardware (Lenovo T61) leider mangels vernuenftiger Treiberunterstuetzung aus, denn weder Audio noch WLAN ist zur Mitarbeit zu bewegen. Also heisst das neue Experiment Vista, und hier hatte ein Kollege vom PC-Support-Team schon hervorragende Arbeit geleistet und saemtliche Treiber zusammengesucht und am Schluss der drei Tage waehrenden Arie dann ein Image von seiner Muehle erstellt, sodass wenigstens die OS-Installation bei mir dann in einer knappen halben Stunde erledigt war.

Was merkwuerdigerweise problemlos unter Vista Business funktioniert ist der Oracle JInitiator 1.1.8.16 fuer Applications 11.03 (da ging vorher das Schreckgespenst vom inkompatiblen IE7 um). Dafuer habe ich heute ArcGIS 9.0 gleich wieder runtergeworfen, da gefuehlte 50 DLLs sich einfach nicht registrieren konnten. Da muss ich mir wohl irgendetwas einfallen lassen :-/

Zu allem Ueberfluss ziehe ich auch noch ausgerechnet jetzt in ein anderes Gebaeude um - naja, so habe ich wenigstens fuer ein paar Tage dann sowohl am alten als auch am neuen Schreibtisch schon einen Rechner stehen. Grob einsatzfaehig ist der Neue ja schon, Oracle Clients (10 und 11) sowie PL/SQL Developer, Java, Notes, der Fuchs nebst Plugins und VMWare laufen schonmal.

Fazit: Es ist genau diese Art von Inkompatibilitaeten unter Windows, weshalb ich jederzeit einen Mac empfehlen wuerde.

Montag, 2. Juni 2008

Ganz schön naß

Gestern sprach ich noch mit dem Herrn Polarisator darüber, daß die hohen Schutzbleche an der XL nur fürs Gelände gut sind, bei Regen aber nicht wirklich Schutz bieten - und eben war es dann soweit, daß ich mal wieder auf dem Heimweg vom Büro klatschnaß geworden bin - dabei hatte ich noch Glück, denn so richtig ging es dann noch einmal los als ich gerade angekommen war.

Wie kann ich das am Besten vermeiden?

- Die KLE für die Alltagsfahrten benutzen
- Früher Feierabend machen!

Nachtrag: Gegen die Überschwemmungen in Baden-Württemberg war das kleine Gewitter hier gestern dann direkt noch harmlos...

Sonntag, 1. Juni 2008

Zum Ausklang des Urlaubs ...

... war ich eben nochmal beim Italiener meines Vertrauens - quasi als Ersatz für die verregnete und daher für mich ausgefallene Italien-Tour. Es gab - in exakt dieser Reihenfolge:

Campari-Orange
Minestrone
Rigatoni Messicana (sehr scharf)
Cola
Cappucino
Amaretto

Lecker wars, wie immer. Und ab Morgen wird dann hier wieder rangeklotzt ;-)

Unblogbar

Abgesehen von meinem in jeder Hinsicht gelungenen Urlaub - es war eine weise Entscheidung in den sonnigen Norden anstatt in den verregneten Süden zu fahren - haben sich in den letzten Wochen auch einige Dinge ereignet, über die ich hier nicht schreiben kann und werde. Einfach deshalb, weil sie niemanden etwas angehen außer den direkt Betroffenen. Das geht sogar so weit, daß ich selbst im Freundeskreis darüber kein Wort verloren habe, denn auch das würde ich als einen Vertrauensbruch ansehen, obwohl sich meine Freunde alle auch mehr oder weniger gut kennen.

Ich glaube, daß früher oder später jeder der ein Blog betreibt vor der Entscheidung steht, etwas einfach nicht öffentlich bringen zu können. Das sehe ich aber nicht unbedingt als Einschränkung, sondern im Gegenteil - ist es nicht genau das, was uns Privatleute von den sogenannten "Promis" unterscheidet - daß wir einfach noch eine Privatsphäre haben und die Boulevardpresse sich nicht über jede unserer Bewegungen das Maul zerreißen muß, egal wie interessant sie eigentlich sein mögen?

Nicht daß ich nicht auch schon in diversen Zeitungsartikeln bzw. auf Fotos in der hiesigen Lokalpresse aufgetaucht wäre - das war übrigens auch einer der Gründe, warum ich relativ lange für die Entscheidung gebraucht habe, ob ich denn wieder in mein kleines Heimatstädtchen zurückziehen soll, aber das ist alles sehr lange her, und mittlerweile hat sich die Einwohnerstruktur hier doch etwas verändert. Als ich am letzten Wochenende auf dem Stadtfest war ließ es sich nicht vermeiden, doch dem einen oder anderen Bekannten zu begegnen und ein kurzes Schwätzchen zu halten, aber das war nicht weiter unangenehm, im Gegenteil. Es hat etwas von Heimat, das ich in der Großstadt - obwohl Frankfurt eigentlich auch eher ein Dorf ist und man in der Stadt auch immer wieder mal Bekannten begegnet - die ganzen Jahre die ich dort gewohnt habe nie empfunden habe. Und das ist gut so. Ich bin quasi endlich wieder zuhause angekommen.

Samstag, 31. Mai 2008

Auf gehts

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es jetzt leider wieder Richtung Heimat. Die Woche ging verdammt schnell vorbei.
Gestern Abend haben hier noch zwei Biker aus Rostock eingecheckt, die auf dem benachbarten ADAC-Gelände ein Sicherheitstraining absolviert haben - auch keine schlechte Sache, das sollte ich auch mal in Angriff nehmen.

Nachtrag: Ich bin vor viereinhalb Stunden gut zuhause angekommen, nachdem ich es nicht lassen konnte noch ein paar kleine Schlenker durch den Harz einzubauen. Das hat mal wieder richtig Spass gemacht.

Echt Scheisse - im wahrsten Sinne des Wortes - sind natuerlich frische Pferdeäpfel in einer engen Rechtskurve - zum Glück habe ich eine Nase für so etwas und habe die instinktiv nicht so flott angefahren, sodass ich drumherumkam.

Freitag, 30. Mai 2008

Let's Dance

Gestern war ich in Lübeck - wie im Kommentar schon angedeutet wollte ich mal so richtig in alten Zeiten schwelgen und vor dem Holstentor in der Sonne sitzen. Es muß ungefähr zwölf Jahre her sein (oder sogar länger), daß ich mit Herrn S. spontan Urlaub im Norden gemacht und das letzte Mal dort war. Die Kanonen gibt es natürlich immer noch.

Es war allerdings ein mittelschweres Problem, dort einen Plattenladen aufzutreiben. Schließlich fand ich ein Geschäft, das aber einerseits mehr Vinyl als CDs im Angebot hatte und andererseits auch nicht das Objekt meiner Begierde führte. Aber die freundliche Dame hinter dem Verkaufstresen meinte nur "Ja, die Plattenläden sind hier versteckt" und schickte mich dann zum Pressezentrum - eine Art "Gemischtwarenladen" mit massenweise Zeitungen im Erdgeschoß, aber auch CDs und DVDs im Obergeschoß. Und siehe da - ich wurde fündig.

Warum ich dann aber ausgerechnet an die Kasse geriet, an der ein Einheimischer seinen Gutschein einlösen und sage und schreibe 24! CDs mitnahm (allerdings wohl alles Angebotsware, denn er zahlte dafür nur knapp 70 Euro) wird mir ein Rätsel bleiben. Wer weiß, was mir das jetzt sagen sollte...

Jedenfalls habe ich zu moderaten 11,99 € das Album erstanden, auf dem sich unter Anderem auch folgendes Werk befindet - einfach nur geil, das werde ich beim nächsten Rennen (ist ja schon am 11. Juni) auf den Ohren haben:


Direktlink

Donnerstag, 29. Mai 2008

Für die Daheimgebliebenen

Ich kann mir wahrhaftig Schlimmeres vorstellen, als bei herrlichem Sonnenschein mittags vor einem Teller hausgemachten Tagliatelle mit Spargel und Zucchini zu sitzen:

Hausgemachte Pasta mit Spargel und Zucchini

Dazu gab es noch einen kleinen Salat, Apfelschorle und einen Cappucino.

Und hier für alle, die diesmal keine Ansichtskarte bekommen - unter Anderem weil ich den BB und somit die eine oder andere Adresse nicht dabei habe - ziemlich genau so hätte sie ausgesehen:

... und ich sagte noch zur Verkäuferin "Das Bild auf der Postkarte könnte man von hier aus ja fast genauso machen".

Allerdings war das Foto auf der Karte logischerweise schon älter, und es waren ein paar mehr weiße Wölkchen am Himmel, aber ansonsten paßt es.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Giraffen

Gestern habe ich mich hier...

Hamburger Hafen

... mit F. und Y. getroffen, die sich heute den König der Löwen geben. Wie immer war in Hamburg schönes Wetter (das berüchtigte "Hamburger Schmuddelwetter" gehört für mich ins Reich der Legenden - es ist immer schönes Wetter wenn ich da bin), und da ich schon morgens dort war habe ich eine große Runde durch die Stadt gedreht, bevor ich dann wieder zum Hafen heruntergelaufen bin.

Viel mehr Giraffen gibt es übrigens bei Desideria.

Montag, 26. Mai 2008

Pretty Women

Was mir in Norddeutschland immer wieder ins Auge sticht ist die auffallend hohe Dichte an wunderhübschen Mädels. Irgendwie wohne ich eindeutig in der falschen Gegend ;-)

Lüneburg

Lüneburg ist wirklich eine wunderschöne Stadt. Ich sitze gerade an der Ilmenau und trinke einen Cappucino. Es ist etwas trüb und "nur" 18 Grad, aber das ist mir sogar lieber als wenn es zu warm ist - in der Motorradjacke schwitze ich auch so schon. Hauptsache es regnet nicht.

Familie K. hütet in der Zwischenzeit Haus und Garten - von daher war es eine gute Entscheidung, ausgerechnet wieder "nach Hause" zu ziehen, so brennt wenigstens nichts an und der Rasen wird auch regelmäßig gesprengt.

Heute beim Frühstück ein Rentnerehepaar, schätzungsweise in den siebzigern, die sich a) noch nicht wirklich klar darüber waren, ob sie denn jetzt noch eine Nacht länger bleiben oder nicht und b) sich über den "Hotel-O-Mat" (zum nächtlichen Einchecken, wenn die Rezeption nicht mehr besetzt ist) ausließen, das Kartenterminal wäre ja viel zu tief montiert, das müßte auf Augenhöhe, man könnte da ja gar nichts erkennen.
Ich glaube ja, daß das eher an den Augen des werten Herren liegt. Nicht richtig sehen zu können, das ist etwas, das mir ja bisher zum Glück erspart bleibt. Meine ganz eigene Theorie dazu ist ja, daß meine Augen einfach durch die jahrzehntelange Computerei, in der Anfangszeit auch gern an grottenschlechten Bildschirmen bzw. sogar am flimmernden 50Hz-Fernseher als Monitor, einfach extrem gut trainiert sind. Und natürlich durch das Lesen im Bett. Es ist nämlich wahrscheinlich wie mit allen Teilen des Körpers - was nicht ausreichend benutzt wird, das verkümmert eben. Bei vielen ist das dann auch das Hirn, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Vorhin bin ich auch schon ins Set von "Rote Rosen" gestolpert - mehr zufällig, beim Herumlaufen in der Stadt. Für die Lüneburger gehört das wahrscheinlich schon zum Alltag, daß wahrscheinlich jeden Tag irgendwo gedreht wird.

Daß ich hier einfach auf gut Glück mal nach einem offenen WLAN gesucht und gleich mehrere gefunden habe macht mir die Stadt noch sympathischer - es gibt Dinge, die sind in Deutschland gar nicht so schlecht

Fotos habe ich noch keine gemacht, ich schaue mich erst einmal um.

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